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Hedonistische Trickfilmsektion präsentiert neues Video: C3S vs GEMA


Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=vyZcbuYB6gI

Anfang Dezember 2012 feierten die Creative Commons, die Bewegung für freien Lizenzen, ihr 10jähriges Bestehen. Die c3s will eine Verwertungsgesellschaft für diese Lizenzen initiieren und damit eine Alternative zur bisher monopolistischen GEMA bieten. "C3S vs. GEMA" ist das zweite Video der Hedonistischen Trickfilmsektion zum Thema GEMA. Letztes Jahr erschien der Clip "Die Bohlensteuer - wem die GEMA wirklich nutzt"

Berlin - Hedobar - 10.01.2013 - Livemusik - Ingo Gabriel

Die Hedobar eröffnet das Jahr 2013 mit leisen Tönen und entspannter Livemusik. Ingo Gabriel, http://www.ingogabriel.com/ auch Gast des Hedonistischen Weltkongress 2012, wird uns mit ab 22:00 mit elektronischen Klängen und Live Trompete den Abend über begleiten. Am späteren Abend gibt es auch noch ein paar Infos zur geplanten Schließung der Freien Schule in Kreuzberg, http://freieschulekreuzberg.de/ und dem Naziaufmarsch in Magdeburg, http://magdeburg-nazifrei.com/ - und was wir dagegen tun können.

Trumpet, Beats und Politik - nicht mehr und nicht weniger. Gerne versorgt Euch das freundliche Barpersonal mit allem, was Euch sonst noch zu Eurem Glück fehlt.

Die Sektion Grünberg der Hedonistischen Internationale lädt jeden 2. Donnerstag im Monat zur Hedobar ins Zielona Gora.

Hedobar 10.01.2013 21 Uhr
Zielona Gora
Boxhagener Platz
Grünberger Str. 73
10245 Berlin


Berlin - Hedobar - 13.12.2012 - Dokumentarfilm Revision (2012) mit anschliessender Diskussion mit dem Regisseur

Zur letzten Hedobar 2012 laden wir euch ein zu einem spannenden Dokumentarfilm mit anschliessender Diskussion mit dem Regisseur.

REVISION (2012)

Am 29. Juni 1992 entdeckt ein Bauer zwei Körper in einem Getreidefeld in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittlungen ergeben, dass es sich bei den Toten um rumänische Staatsbürger handelt. Sie werden bei dem Versuch, die EU-Außengrenze zu überschreiten, von Jägern erschossen. Diese geben an, die Menschen mit Wildschweinen verwechselt zu haben. Vier Jahre später beginnt der Prozess. Welcher der Jäger den tödlichen Schuss abgegeben hat, lässt sich nie beweisen. Das Urteil: Freispruch. dpa meldet: „Aus Rumänien ist niemand zur Urteilsverkündung angereist.“

In den Akten stehen die Namen und Adressen von Grigore Velcu und Eudache Calderar. Ihre Familien wussten nicht, dass jemals ein Prozess stattgefunden hat.

Mit REVISION wird ein juristisch abgeschlossener Kriminalfall einer filmischen Revision unterzogen, die Orte, Personen und Erinnerungen miteinander verknüpft und ein fragiles Geflecht aus Versionen und Perspektiven einer „europäischen Geschichte“ ergibt.

Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Regisseur Philip Scheffner.

http://www.revision-film.eu

Mit freundlicher Unterstützung von http://www.pong-berlin.de/

Die Sektion Grünberg der Hedonistischen Internationale lädt jeden 2. Donnerstag im Monat zur Hedobar ins Zielona Gora.

Hedobar 13.12. 21 Uhr
Zielona Gora
Boxhagener Platz
Grünberger Str. 73
10245 Berlin


Berlin, Sonntag 2.9. - 12 Uhr: Auf in die Schlacht!

Am Sonntag, den 2. September um 12 Uhr gibt es wieder die Schlacht um die Oberbaumbrücke. Hier wird um die Hegemonie im Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg gekämpft. Ziel ist es, wie jedes Jahr, die anderen auf deren Seite zurückzudrängen. Zwei Sektionen der Hedonistischen Internationale beteiligen an der Schlacht.

Die Friedrichshainer Radikale Internationale Solidaritäts-Sektion (FRISS) ruft mit den Kreuzberger Hinterzimmer Patrioten -Marxisten-Leninisten (KHP-ML) gemeinsam dazu auf sich auf allen Seiten und zur Verwirrung mit wechselnden Fronten an der Brückenschlacht zu beteiligen.

Die Sprecherin der FRISS, Paola Contente, betonte: "Wir werden uns durch die Schlacht nicht in Friedrichshainer und Kreuzbergerinner spalten lassen, denn wir sind schon gespalten. Wenn wir auf allen Seiten mitkämpfen gehen wir in jedem Fall als Sieger hervor!"

Der Sprecher der KHP-ML, Volkmar von Braunbehrens gab sich siegessicher: "Wir werden siegen. Gegen Prenzlauer Berg und die Neuköllner Abtrünnigen. Heute und für immer".

Erlaubt sind auf der Schlacht nur weiche und glitschige Gegenstände, Mehl und Wasser um Verletzungen zu vermeiden.

Sonntag, 2. September, 12 Uhr, Berlin, Oberbaumbrücke.

Angemeldet wurde die Schlacht von der APPD. Da die Stadt 2000 Euro für die Reinigung will, werden Spenden benötigt.


Sex up your scientific life!

Soeben erreichte uns (Radikal-Hedonistischer Flügel) folgende Mitteilung: Die EU-Kommission teilt mit, dass die Empörung, die der Clip "Science - It's a Girl Thing" ausgelöst hat, sich auf ein Missverständnis zurückführen lässt.

Es ging niemals darum, Frauen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Forschung zu locken. Vielmehr lag unser Ziel darin, jungen männlichen Erwachsenen ein Engagement in der Wissenschaft nahezulegen. Diese Bevölkerungsgruppe droht in Zeiten der Globalisierung zunehmend ins Hintertreffen zu geraten. Frauen machen immer höhere Bildungsabschlüsse und werden grade für hochqualifizierte Jobs bei Personalern immer beliebter. Um den jungen Männern die Angst vor diesen Karrierefrauen zu nehmen, wollten wir mit diesem Clip auf deren weibliche, attraktive Seiten hinweisen.

Anscheinend war die Botschaft aber zu subtil und in diesem Sinne missverständlich. Um die Wogen zu glätten, wurde der Clip nun mit einem Text versehen, der die eigentliche Intention verdeutlicht. Wir entschuldigen uns im Namen der EU-Kampagne für die Unannehmlichkeiten und hoffen, dass die Angelegenheit nun im allseitigen Interesse als erledigt betrachtet werden kann.

Sex up your scientific life!


Sektion "Autarke Zellen zur Ästhetisierung des öffentlichen Raums": Entnazifizierungsrallye

Die neugegründete Sektion "Autarke Zellen zur Ästhetisierung des öffentlichen Raums", hat uns folgenden Aufruf zukommen lassen:

Wenn wir verlieren, sind wir wütend und wenn wir gewinnen, glücklich. Auf jeden Fall: besoffen. Wir Deutschen wollen (mal wieder) Meister von Europa werden. Unsere Stellvertreter auf dem Feld kämpfen dafür die Ausländer nieder. So ein Scheiß. Uniformität ist hässlich. Abgrenzungsgedenke auch. Und Spiele, bei denen immer einer gewinnen muss, sowieso. Nieder mit dem schwarz-rot-goldenen Wahnsinn. Flaggen ab.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/230292.fahnen-knicken.html
http://www.sueddeutsche.de/kultur/studie-zur-fussballweltmeisterschaft-f...
http://de.indymedia.org/2008/06/219583.shtml


Auf zum Tanz gegen die GEMA Tarifreform

Die Anarschohedonistische Sektion (AS) der Hedonistischen Internationale unterstützt die Proteste der Berliner Clubszene und ihrer Initiative Fairplay – Gemeinsam gegen GEMAinheiten. Am Montag den 25. Juni, ab 18 Uhr werden die Berliner Clubs und ihre Freunde vor der Kulturbrauerei laut und bunt gegen die GEMA-Tarifreform 2013 demonstrieren.

Mit den von der GEMA angekündigten Tariferhöhungen für Veranstalter und all Betriebe, die Musik aufführen, ist die international berühmte Berliner Club- und Kreativszene dem Untergang geweiht. Mit der GEMA-Tarifreform soll ein überholtes Urheberrecht gefestigt und ein tief ungerechtes und intransparentes Verteilungssystem von Profiten zementiert werden. Clubkultur, wie wir sie in Berlin kennen und lieben, wird durch ungeheuren Preissteigerungen unmöglich gemacht oder kriminalisiert werden. Die Gründung neuer Clubs und die Fortentwicklung der Tanz- und DJ-Kultur wird durch die Reform nicht nur in Berlin blockiert. Die Kosten für die neuen Tarife wird letztendlich jeder Einzelne tragen müssen, ob beim Besuch von Stadtfesten, Clubs oder beim Friseur. Diesen Anschlag der GEMA auf unsere Kultur gilt es zu verhindern!

Deshalb tanzen wir Morgen, Montag den 25. Juni 2012 ab 18Uhr vor der Kulturbrauerei. Denn bei unserer Revolution wird man tanzen können!

Zur Presseerklärung der Initiative Fairplay Gemeinsam gegen GEMAinhaiten: Link

Leo Goldmann (AS)


Now-Eaters, the erste Sektion in Russland:

Wir freuen uns sehr über die Gründung und erste Aktion der ersten Sektion in Russland:

Webseite der Now-Eaters Sektion (Englisch/Russisch)


Das war der Weltkongress 2012

Liebe Freund:innen, Künstler, Referentinnen, Musiker und alle anderen,

jetzt ist er schon wieder vorbei: der Weltkongress 2012. Die letzten sind gerade vom Gelände gefahren und bunt und wild sind die Erinnerungen. Ungeordnet und bei jedem von uns anders. Bei manchem macht sich ein leeres Gefühl breit, weil es schon vorbei ist, bei anderen ist noch alles voller Eindrücke und Tatendrang.

Wir sind begeistert, wie viele neue Kontakte und Netzwerke entstanden sind, wie viele internationale Aktivist:innen da waren und wie schön das alles zusammen geht.

Wir müssen uns jetzt erstmal ein bisschen ordnen. Fest steht, dass diese einmalige Kombination aus Konferenz, Aktivistentreffen und Festival nur möglich ist, weil es Euch als Teilnehmer gibt. Und Teilnehmer meint nicht Gäste, sondern Menschen, die mit ihrem Tun und ihrer Verantwortung den Weltkongress zu dem machen, was er ist.

Deshalb möchten wir danke sagen:

Danke an Coolmühle, dass ihr uns allen Euer wunderschönes Gelände überlassen habt. Und danke an die Bewohner:innen von Kuhlmühle für die Toleranz.

Danke dafür, dass ihr das Gelände so sauber hinterlassen habt: 50 Zigarettenkippen auf einem Open Air Dancefloor, der 12 Stunden läuft, sind echt schwer zu übertreffen!

Danke, dass ihr alle mitdenkt und alle auf dem Kongress sich vertrauen können: das macht so vielen Menschen Hoffnung, dass da noch mehr geht auf dieser Welt!

Danke, dass man jedem von euch 50 Euro in die Hand drücken und sagen kann: Kannst Du mal Kleingeld für die Bar organisieren? Und es funktioniert. Einfach so.

Danke, dass ihr einfach so mitgeholfen habt: ob Whiskybar schrauben, Gläser spülen oder Anlagen schleppen – wo es etwas zu tun gab, wurde geholfen.

Danke, dass ihr früher zum Aufbauen gekommen seid: wir waren dieses Mal fast 50 Leute schon am Mittwoch Abend. So viele wie noch nie.

Danke für wundervolle Stunden auf der Tanzfläche. Das geht nicht nur an die Djs, die Musik gemacht haben, sondern an die wundervolle Meute auf der Wiese…

Danke für das gute Essen, liebe Voküs: ihr habt Tag und Nacht geschuftet und fortwährend alle mit leckerem Essen versorgt. Danke dafür!

Danke für tolle Vorträge und gute Diskussionen: wenn Leute nach Ende eines Workshops noch zwei Stunden länger reden, dann habt ihr wirklich alles richtig gemacht. Danke an alle Vortragenden für spannendes Programm, anregende Anstöße und aktivistischen Austausch.

Danke für Musik und bunte Unterhaltung, danke Bands und Musiker!

Danke für schönes Licht und wunderbare Deko.

Wir würden uns über Feedback freuen:

Was hat Euch besonders gut gefallen?
Was könnte man anders machen?
Gab es genug Mitmach-Workshops?
War es zuviel Kulturprogramm (Musik, Theater,...) oder zu wenig?
Wollt ihr einen Kongress lieber kompakt so wie er gerade stattgefunden hat oder die Workshops/Vorträge z.B. auf 4 statt 2 Tagen verteilt?
Fühltet ihr euch genug eingebunden?
Und welche thematischen Schwerpunkte sollten wir setzen?


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