Newsblog

Neue Sektion: Flughafenfreunde Tempelhof

Die Hedonistische Internationale begrüßt die gerade gegründete "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof". Doch lest selbst, was die Flughafenfreunde schreiben:

Heute in aller Frühe wurde die "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof" gegründet. Die Sektion setzt sich für Freiräume sowie gegen Gentrifizierung und Privatisierung ein. Die Flughafenfreunde und -freundinnen sind gespannt auf die Massenbesetzung des Ex-Flughafens Tempelhof und werden dort auch mal vorbei schauen.


Berlin: 14.05. HedoBar: InfoAbend Mumia Abu-Jamal

juchhuhh...
am donnerstag ist es wieder soweit:
die bar der internationalen hedonistInnen im Zielona Gora!

diesmal werden wir uns einem eher unerfreulichen thema widmen, gelinde gesagt.
es wird um todesstrafe in den USA, speziell um den fall von Mumia Abu Jamal gehen.

Seit über 27 Jahren ist Mumia Abu-Jamal politischer Gefangener in den USA. Als afroamerikanischer linker Journalist berichtet Mumia seit mehr als 35 Jahren über institutionellen Rassismus, Polizeibrutalität oder auch über die katastrophalen Auswirkungen der Kriegspolitik seines Landes im inneren und äußeren. Ein ihm nach erprobter FBI-Manier untergeschobener Polizistenmord sollte 1981 dazu dienen, "The Voice of the Voiceless" (die Stimme der Unterdrückten) ruhig zu stellen. Das Gegenteil ist eingetreten.

Heute wissen Millionen Menschen durch Mumias journalistische Arbeit aus der Todeszelle über die Existenz der Todestrakte, die verzweifelte Lage der Insass_innen sowie die 2,3 Millionen Gefangenen.
Viele von ihnen müssen in den Gefängnissen der USA zu Pfenniglöhnen für die Profite des Gefängnis Industriellen Komplexes arbeiten. Aber sie wehren sich z.T. erfolgreich ohne jeglichen juristischen Beistand - auch dies ein regelmäßiges Thema von Mumias publizistischer Arbeit. Sein eigener Fall ist juristisch in einer sehr ernsten Lage.

Vor wenigen Wochen lehnte das Höchste Gericht der USA trotz anders lautender Präzidenzurteile ein neues Verfahren für Mumia ab und bestätigte damit die voreingenommene und offen rassistische Rechtssprechung aus den Vorinstanzen. Seine juristischen Chancen auf Freilassung sind damit fast verschwunden. Gleichzeitig fordert die Staatsanwaltschaft erneut, die Todesstrafe gegen ihn jetzt zu vollstrecken. Eine Entscheidung hierüber steht noch aus. 2009 ist Mumias Leben wieder in großer Gefahr. Zweimal konnte seine Hinrichtung bereits durch massive weltweite Proteste verhindert werden. Jetzt wird es bald erneut darauf ankommen, Mumias Leben zu retten.

wir werden zunächst den film "In Prison My Whole Life" zeigen, der anschliessend vom Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal! kommentiert und ergänzt werden wird.

im rahmenprogramm gibt es selbstverständlich neben dem unvergleichlich-umfangreichen getränkeangebot gute musik aus lautsprechern und knabberspass.

die wesentlichen daten nochmal zusammengefasst:
wo? Zielona Gora, am boxhagener platz
wann? donnerstag 14.5., ab 21h
was? hedo.bar
wer? ihr


Berlin / 9. Mai: Party für das Büro medizinische Flüchtlingshilfe mit den Dead County Cool Boys

Die Sektionen "Anarchist Farmers Association" und die "Anarchist Pidgeon Convention" laden ein:

-------
MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR ALLE! Gleiche Rechte für Alle!
Soli_party für das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe

am 9. Mai 2009

21_00 Einlass

Live
21_30 Vorakt [Akkordeon Orchester]
22_30 Dead county cool boys
+
DJs:
PrAV [HiP Hop.Disko.Arab Beats]
Guateke Schnua [Hip Hop.Ragga.Soka Ska.Balkan + Latin Beats]

ORT:
RAW-TEMPEL
Stenzerhalle
Revaler Str. 99
............................................................................................................

Das MediBüro Berlin vermittelt anonym und kostenlos qualifizierte
medizinische Behandlung für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus.
Derzeit setzt sich das Büro aktiv für die bundesweit erstmalige
Einführung ein anonymisierter Krankenschein in Berlin ein. Der artige
Krankenschein ermöglicht Papierlosen, medizinische Versorgung ohne
Preisgabe ihrer Identität. Es gilt dennoch weiterhin: Abschaffung aller
rassistischen Sondergesetze! Dazu gehört auch das
Asylbewerberleistungsgesetz!

Gleiche Rechte für alle!

Spendenkonto
Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Stichwort: Medizinische Hilfe
Bank für Sozialwirtschaft
Kto-Nr.: 3 260 302 BLZ: 100 205 00
Wir stellen Spendenquittungen aus. Sendet uns einfach Eure Adresse per
Post oder E-Mail.


4000 auf Mayday-Parade / Finanzministerium mit Farbeiern verschönert

Rund 400 Leute kamen auf die diesjährige Mayday-Parade, die vom Bebelplatz in Mitte bis nach Kreuzberg zog. Auf dem Weg haben Teilnehmer_innen der Demo das Finanzministerium mit Farbeiern verschönert. Carlos Estafania Frumboisa, ein Sprecher der Berliner Sektion: "Wir sehen die Farb-Aktion am Ministerium als deutlichen politischen Protest an der richtigen Stelle."

Weitere Infos und Berichte: maydayberlin.blogsport.de


Berlin und überall: Aktionen und Demos zum 1. Mai

1. „Ich krieg die Krise – und nicht erst seit gestern“ - Mayday Parade, 1. Mai, 13.30 Uhr, Unter den Linden (Bebelplatz)

Aktion: (Rettungs-) Schirme mitbringen!
Djs auf dem Wagen: Cotumo, Hypnorex, Lutsche & Stulle

Alle reden von der Krise – wir nutzen sie am 1. Mai für lautstarken und bunten Protest. Die Krise ist für uns nicht nur das momentane Schrumpfen der Weltwirtschaft, sondern die Situation als Ganzes. Die Krise hat schon lange einen Namen: Kapitalismus.

Hungerlöhne bei der Arbeit, zu wenig Urlaub und zuviel Arbeit, unbezahlte Praktika, zunehmende Überwachung durch den Staat, die Zerstörung von Grund- und Freiheitsrechten durch Schäuble & Co., Verbote von Demonstrationen, Waffenexporte als Wachstumsmarkt, der Aufbau von Zensurinfrastrukturen, Kriege um Rohstoffe, Konkurrenz unter den Kollegen, Ellenbogen aller Orten, eine Presse, die der Regierung nach dem Mund schreibt, zu wenig Geld durch Hartz IV, Reichtum falsch verteilt, ständige Angst vor sozialem Abstieg, die letzten Freiräume mit Stahl und Beton zugebaut, Autobahnen durch Parks und rechtsradikale Läden vor der Haustüre, eine große Koalition, Milliardenhilfen für die Wirtschaft und keinen Cent für den Nachbar....

Das und vieles mehr sind die Gesichter der neoliberalen Marktwirtschaft. Das und vieles mehr sind die Gründe, warum wir auf die Straße gehen.

Kommt zur Mayday-Parade!

1. Mai 2009
13.30 Uhr
Unter den Linden (Höhe Bebelplatz)

Von dort geht es dann Richtung Kreuzberg.

Weitere Infos: maydayberlin.blogsport.de

Weitere Mayday-Paraden finden unter anderem in Wien, Hanau, Bremen, Palermo, Tübingen, Liege, Zürich, Kyoto, Helsinki, Milano – und vielen weiteren Städten weltweit statt.
Links zu den einzelnen Paraden findet ihr unter maydayberlin.blogsport.de

2. Berlin: "Nazis weputzen!" - Aktionen und Demos gegen Nazis

Unter dem Motto „Nazis wegputzen!“ mobilisiert ein breites Bündnis gegen die zentrale NDP-Kundgebung, zu der mindestens 1000 Nazis erwartet werden.

Die Demo findet am 1. Mai um 10 Uhr am S-Bahnhof Köpenick statt. Da die Nazis auch mit den S-Bahnen anreisen wollen, wird gemeinsames Fahren empfohlen.

Treffpunkt:

09:45 Uhr | S-Bhf. Ostkreuz | Bahnsteig S3 Richtung Erkner
Infotelefon: 0162 – 37 44 514 (besetzt am 01.05.09)

Mehr Infos: http://1-mai-nazifrei.tk

Einen Lageplan könnt ihr hier herunter laden:
http://jpberlin.de/antifa-pankow/pberg/1-mai09/Karte.pdf


Tübingen: Sektion Lustnow gegründet


In Tübingen hat sich die "Sektion Lustnow" gegründet. Die neue Sektion beteiligt sich an der Tübinger Mayday-Parade am 30. April um 16 Uhr am Sternplatz. Infos zur neuen Sektion unter http://lustnow.blogsport.de.


Neues Propagandavideo aufgetaucht



HI 2009 -- Propaganda from Monty Catsin on Vimeo.

Protest! Party! Action! --- Hedonist International
http://hedonist-international.org


Berlin: 23.04. MaydaySchilder basteln in der HedoBar

Der erste Mai steht vor der Tür. Ihr wisst schon: Arbeiterkampftag und der ganze Quatsch. Wie auch in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationalen auch 2009 an der MayDay-Parade http://maydayberlin.blogsport.de) durch die Berliner Innenstadt. Weil die verständnislosen Massen Arschwackeln aber noch immer nicht als politische Ausdrucksform anerkannt haben, basteln wir uns eben schöne Schilder, die wir beim gemeinsamen Tanz durch die Berliner Mitte präsentieren wollen. Für Materialien ist gesorgt, Ideen bringt bitte selber mit.

Donnerstag 23.04.2009
ab 20 Uhr
Hedo Bar @ Zielona Gora
Grünberger Straße 73
(Boxhagener Platz)
Berlin-Friedrichshain


Berlin: Erlärung des Mayday-Bündnisses zu den Polizeischikanen am 1. Mai

Die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationale ist Teil des Berliner Mayday-Bündnisses (http://maydayberlin.blogsport.de) und beteiligt sich am 1. Mai an den Protesten.

Die Mayday-Parade ist massiven Schikanen der Polizei ausgeliefert, das Grundrecht auf Demonstration wird von den Berliner Behörden mit fadenscheinigen Argumenten untergraben - lest selbst:

......

Die Wirtschaftskrise zeigt ihre Wirkung: Der Staat setzt Rechte faktisch außer Kraft! Proteste und Protestierende bekommen die Auswirkungen der Krise, die sie nicht einmal verursacht haben, stark zu spüren.

Repressionen und politische Ausdrucksformen werden in ganz Europa behindert. Für den NATO Gipfel in Strasbourg wurden das Schengen-Abkommen außer Kraft gesetzt und mit absurden Einreiseverboten Menschen daran gehindert, ihre Meinung zu äußern. Gleichzeitig verhalten sich die Ordnungskräfte deutlich gewaltbereiter. So kam es am Ende der ‚Wir zahlen nicht für eure Krise‘ Demonstration am 28.03. in Berlin zu ungerechtfertigten Übergriffen durch Polizisten. In London starb während des G20 Gipfels ein Mann nach einer unprovozierten Polizeiattacke.

Nun will die Polizei die Route der Mayday-Parade in der Form nicht genehmigen. Dies erklärte sie den Organisatoren im Anmeldergespräch. Als Gründe wurden verkehrstechnische Aspekte sowie mangelnde personelle Kapazitäten angegeben. Knackpunkt der vom Mayday Bündnis eingereichten Route durch die Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg ist die Friedrichstraße. Die Polizei beruft sich auf einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin zur ‚Wir zahlen nicht für eure Krise‘ Demonstration. In diesem wird aus verkehrstechnischen Gründen eine Demonstration in der Friedrichstraße untersagt. Als Begründung dienen die Eingänge zu den U-Bahn Stationen und die Poller an den Bürgersteigen. Auch die bauliche Trennung zwischen den Fahrspuren wird als Argument herangezogen, der Demonstrationszug müsse sich dann ja
teilen. Dieses Urteil lässt sich nach Angaben der Berliner Polizei auch auf die parallel verlaufende Charlottenstraße anwenden.

Damit wird de facto im Bereich Friedrichstr/Charlottenstr das grundgesetzlich verankerte Demonstrationsrecht außer Kraft gesetzt. Dies ist besonders dadurch auffällig, dass es anscheinend überhaupt kein Problem war, den Demonstrationszug vom 28.03.09 durch die beengten und mit Pollern gespickten Gegebenheiten rund um den Hackeschen Markt hin zu abseits gelegenen Wohngebieten zu leiten. Anscheinend ist nicht erwünscht, dass dort demonstriert wird, wo Protest auch wahrgenommen wird.

Juristische Wege sind eingeleitet. Aber wir sind auf Eure Untestützung angewiesen: Kommt zur Parade, seit kreativ, denn wir sind der Protest auf der Straße!
___________________


Syndicate content