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Demo: 12. September "Freiheit statt Angst"

Sektionen der Hedonistischen Internationale unterstützen die Demo "Freiheit statt Angst" am 12. September um 15 Uhr am Potsdamer Platz. Es wird auch einen eigenen Wagen der Hedonistischen Internationale geben. Motto des Wagens ist noch unklar - mehr bald.

Infos:
www.freiheitstattangst.de


Demo: Fuckparade am 22. August um 14 Uhr in Berlin

Alle Jahre wieder im August ist dieses Wummern schon in der Ferne zu hören: die amtsälteste Parade Berlins rollt mit 16 Soundsystemen in die Stadt. Protestiert wird für persönliche und politische Freiheit, für eine Liberalisierung in der Drogenpolitik, für Zwischennutzung und Freiräume - und natürlich gegen die ganze verdammte Umstrukturierung der Stadt in einen blitzblanken videoüberwachten ICE-Bahnhof.

"Gegenstand der »Fuckparade 2009« ist die Stadtumstrukturierung in Berlin, wobei als Kernthema die von Investoren gesteuerte Umgestaltung der Spreeufer herausgestellt wird. Der Schwarze Kanal, die Eisfabrik, die Bar25, das Yaam und zahlreiche weitere Kultur-, Wohn- und Sozialprojekte sind akut gefährdet. Die kulturellen Freiräume entlang der Spree sind ein positives Image ausstrahlende Orte, die die Stadt spannend und vielschichtig machen und nicht die dort geplanten Einkaufszentren, Bürohochhäuser, Werbetafeln und Parkhäuser. Berlin gehört uns und nicht ein paar global agierenden Kapitalisten!" schreibt die Fuckparade in ihrem Aufruf.

Wir finden das Anliegen der Fuckparade wichtig. Sie steht seit 1997 für die Subkultur ein. Deswegen unterstützen mehrere Sektionen der Hedonistischen Internationale den Aufruf der Fuckparade. Wir werden diesmal keinen eigenen Wagen mitbringen und uns stattdessen irgendwo an einen der 16 Wagen ranhängen. Kommt vorbei!

Demodaten:
Samstag, 22. August, 14 Uhr
Revaler Straße

Mehr Informationen:
http://fuckparade2009.blogsport.de


Berlin: Samstag, 18. Juli - Demo gegen Nazischläger

"Am frühen Sonntagmorgen verletzten vier Neonazis einen 22jähirgen Neuköllner am S-Bhf. Frankfurter Allee lebensgefährlich. Die vier Täter waren kurz vorher schon aufgefallen als sie eine verbale und tätliche Auseinandersetzung mit zehn Jugendlichen, die alternativ gekleidet waren, suchten. Die Jugendlichen konnten sich wehren und gefahrlos entfernen. Danach pöbelten die Neonazis willkürlich Passanten an, die sich im Gang zwischen S- und U-Bahnhof Frankfurter Allee befanden. Schlugen und traten um sich. Bis sie letztlich in dem 22-jährigen linken Jugendlichen, der auf dem Weg zur S-Bahn war, ihr Opfer fanden. Auf diesen prügelten die vier Männer so lange ein, bis er das Bewusstsein verlor. Einer der Neonazis zog den wehrlosen Neuköllner dann auf den Gehweg, legte ihn mit dem Gesicht nach unten ab und trat mit dem rechten Fuß auf dessen Hinterkopf."

Die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationale hat kein Bock auf diese rechte Scheisse, kein Bock auf Naziläden und rechte Propaganda. Nicht in Friedrichshain und auch nicht anderswo. Deswegen unterstützt die HI Berlin die Antifa-Demonstration am 18. Juli:

Antifa-Demo: Sa. 18.7.2009 | 18 Uhr | Bersarin Platz / Berlin


Berlin: Megaspree-Demo am 11. Juli um 16 Uhr

MEGASPREE - DIE ZEIT IST REIF!!! Gegen Mediaspree und die vom Senat gewollte Zubetonierung des Spreeufers, gegen die Autobahn am Treptower Park, gegen Privatisierung - und für eine offene, kulturell freie und soziale Stadt.

Unter diesem Motto rufen zahlreiche Clubs, Initiativen, politische Gruppen und die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationale zur großen Megaspree-Demo am 11. Juli um 16 Uhr. Ein Megabündnis für eine Megaspree-Demo.

Es gibt drei Demorouten, die sich später vereinigen werden:

Route 1:
Startpunkt Beermannstraße am Treptower Park - BISS (Stop A100!)

Route 2:
Startpunkt Boxhagenerplatz/ Grünberger Straße

Route 3:
Startpunkt Oranienplatz/ Oranienstraße

Mehr Infos unter www.megaspree.de

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Und das sind die Forderungen im einzelnen:

* Wir fordern den Berliner Senat auf, die Umsetzung des Bürgerentscheids "Spreeufer für alle!" zu unterstützen! Keine Betonierung der Spreeufer!

* Keine weiteren Massenkulturbetriebe, Carlofts, Einkaufszentren und Bürotürme in Kreuzberg und Friedrichshain.

* Ein sofortiges Ende der Privatisierung des öffentlichen Raums. Spreeufer für alle!

* Die Verdrängung der Club- und Kulturszene am Spreeufer muss aufhören. Die langfristige und experimentelle Nutzung des Spreeraums muss gesichert werden. Bar25, Yaam und Co bleiben! Megaspree statt Mediaspree.

* Alternative Projekte, soziale und kulturelle Freiräume müssen erhalten werden. Ein sofortiges Ende der Räumungen von subkulturellen Lebens- Freiräumen. Schwarzer Kanal, Köpi, SO36 und R.A.W.-Tempel bleiben!

* Bezahlbaren Wohn- und Lebensraum für alle. Keine Vertreibung von Hartz IV-EmpfängerInnen und MigrantInnen aus ihrem Wohnungen und aus dem Kiez.

* Keine Verlängerung der Stadtautobahn A100 nach Treptow und Friedrichshain! Sofortiger Stopp der Planfeststellung!


Berlin: "Squat Tempelhof" toller Protest, bunte Party, voller Erfolg - aber massive Polizeigewalt

Das war wirklich eine Spitzenaktion mit der versuchten Besetzung von Tempelhof.

Wir sind ein bisschen müde und verweisen nur schnell auf die Pressemitteilung, die wir gerade verschickt haben:
http://hedonist-international.org/?q=de/node/846

Mehr folgt morgen und in den nächsten Tagen!

Pressemitteilungen von "Squat Tempelhof":
"Squat Tempelhof verurteilt Dienstwaffeneinsatz der Polizei"
Über 5.000 versuchen Flughafenbesetzung"

Blogs und Medien zur Besetzung:
Coinag.blogspot.com
aka.blogsport.de
Indymedia: Berlin - Polizeigewalt in Tempelhof

Sammlung dokumentierter Polizeiübergriffe (via):

  • Friedliche Sitzblockaden werden mit Gewalt aufgelöst (Video )
  • Massiver Einsatz von Pfefferspray gegen sich zurückziehende Demonstranten (Video)
  • Menschen bei Festnahmen minutenlang gewürgt und geschlagen (Video von der Hermannstraße)
  • an gleicher Stelle wurde auch ein TV-Kameramann, der diese Szene festhalten wollte, geschlagen und bei seiner Arbeit gehindert
  • Festnahmen gegen die Clownsarmee, die ein friedliches Aktionskonzept verfolgt (Video)
  • rennenden Menschen wird das Bein gestellt (Video bei 0:12)
  • Zivilpolizist zieht seine Dienstwaffe und bedroht Demonstranten
  • Festgenommenen werden Augen und Nase zugehalten (Foto)

Videos:
Tempelhof-Videos auf Youtube.com

Presse zur Polizeigewalt:

  • Berliner Kurier: "...stürmten zwei Stunden später etwa 300 Besetzer mit weißen Fahnen auf das Flughafengebäude. Direkt in die Fäuste von Polizisten, die die Demonstranten verdroschen. Die Stimmung kochte. Eine Jagd zwischen Hasenheide und Hermannplatz, bei der offenbar recht wahllos Demonstranten aus der Menge gezogen und verprügelt wurden."
  • der Freitag: "Die Verhaftung der ihre Späße treibenden Demonstranten konnte man kurz darauf bereits auf YouTube nachverfolgen. Die Szenen werfen kein gutes Licht auf das Vorgehen der Polizei. Ein Kameramann soll mit Schlägen und Tritten am Filmen gehindert worden sein. Ein Bild der Berliner Morgenpost macht die Runde, auf dem ein Zivilpolizist sogar die Dienstwaffe zückt. So spielen auch die Medien eine interessante Nebenrolle in der Schlacht um Tempelhof. Kaum eine Festnahme der Polizei, die nicht durch irgendeine Privatkamera festgehalten wird.">
  • Neues Deutschland:Auch in anderen Bereichen sind an diesem Tag immer wieder brutale Festnahmen und der Einsatz von Pfefferspray zu beobachten. »Wir wissen von zehn Personen, die bei der Festnahme mit Knüppeln verletzt wurden«, berichtet Beate Beckmann vom Ermittlungsausschuss (EA), der Gefangene juristisch betreut, dem ND. Insgesamt habe der EA rund 150 Festnahmen verzeichnet, von denen alle bis auf eine Person gestern wieder freigelassen worden waren – unter ihnen auch die 26 Clowns. Nach Angaben der Polizei gab es dagegen nur 102 Festnahmen.
  • Berliner Kurier: "Zwei Dinge gehen deshalb gar nicht. Dass ein Polizist während eines solchen Einsatzes seine Waffe zieht. Und dass Protestler offenbar völlig wahllos und aggressiv aus der Menge gezogen und fast wie Vieh zu Polizei-Autos geschleppt werden. Solche Aktionen schüren nur neue Gewalt. Ich schreibe das aus Erfahrung. Ich berichte als Journalist seit über 25 Jahren von Demos."

Auch interessant:

  • Zur Festnahme der 26 Clowns und 14 Mitglieder der Sambagruppe erläuterte ein Einsatzleiter der taz in diesem Artikel:
    "Clowns und Trommler dienten der Orientierung bei unangemeldeten Ansammlungen, begründete ein leitender Polizist vor Ort den Einsatz."
  • CDU-Innenpolitiker Robbin Juhnke: "Die Taktik der ausgestreckten Hand wurde so angewandt, dass die Hand auch rechtzeitig zur Faust wurde"

Geheime Fotos von der Einsatzbesprechung des Unabhängigen Anti-Konflikt-Teams (U-AKT) aufgetaucht

Uns wurden gerade Bilder von der Einsatzbesprechung des U-AKT (Einheit OHA 1) zugespielt. Das U-AKT tritt bei der Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof erstmals in Erscheinung. Mit dem "Konzept der liebevoll verlängerten Hand" will das U-AKT polizeiliche Gewaltrituale durchbrechen.

Treffpunkt für weitere Interessierte: 14 Uhr bei der Kundgebung in der Hasenheide / Berlin

Weitere Infos zur Massenbesetzung:
http://tempelhof.blogsport.de


Flughafenbesetzung Tempelhof: Hedonistische Internationale schickt unabhängiges Anti-Konflikt-Team ins Rennen

- Konzept der liebevoll verlängerten Hand angekündigt
- Teams sollen erstmals Gewaltrituale der Polizei durchbrechen und Konflikte verhindern
- Dialog nach dem OHA-Prinzip: Offenheit, Hedonismus & Anarchie

Berlin, 17.Juni – Eine Sektion der Hedonistischen Internationale wird am 20. Juni erstmals ein unabhängiges Anti-Konflikt-Team zur öffentlichen Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof schicken.

Das Team wird versuchen, Konflikte zu verhindern oder zu mindern, zwischen widerstreitenden Parteien zu vermitteln und polizeiliche Gewaltrituale zu durchbrechen. An die Stelle von polizeilichen Zwangsmaßnahmen soll der Dialog treten. Durch Gespräche und direktes Zugehen auf die Teilnehmer von Polizeieinsätzen will das unabhängige Anti-Konflikt-Team Gewaltbereitschaft senken und Aggressionen abbauen.

Die "Unabhängigen Anti-Konflikt-Teams" (kurz "U-AKT"), das sind Demonstrationsakteure, die bei größeren Einsätzen das Gespräch mit Polizisten, Anwohnern, Zuschauern oder Medienvertretern suchen. Es hat sich gezeigt, dass es bei solchen polizeilichen Großeinsätzen notwendig und nützlich ist, die Rolle der Demokratie und politischer Partizipation zu erklären sowie die Rechte der Demonstranten transparent zu machen. Vor allem die Tatsache, dass die Polizei verpflichtet ist, Grundrechte zu wahren, ist häufig nicht hinreichend bekannt.

Das Team ist durch Basecaps und orangene Westen mit der Aufschrift "Unabhängiges Anti-Konflikt-Team - OHA!“ leicht zu erkennen. Sie tragen im Einsatz keinerlei Schutzkleidung. Die rund 50 Menschen aus den verschiedensten Dienstbereichen der Zivilgesellschaft, die im "U-AKT" mitarbeiten, haben sich durchweg freiwillig gemeldet und üben diese Aufgabe zusätzlich zu ihrem normalen Dienst aus. Die Mitarbeiter wurden in speziellen Seminaren gezielt auf die Tätigkeit vorbereitet. Leitlinie des U-AKT ist das OHA-Prinzip: Offenheit, Hedonismus und Anarchie.

Helmfried Zieselwitz, Sprecher des unabhängigen Anti-Konflikt-Teams: „Wir appellieren an alle, die sich an dem Polizeieinsatz beteiligen und diesen für nötig halten, die im Rechtsstaat geltenden Regeln zu beachten. Um dies zu unterstützen, haben wir das Konzept der liebevoll verlängerten Hand entwickelt.“

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Größere Kartenansicht

Weitere Informationen zur Massenbesetzung des Flughafen Tempelhofs:
tempelhof.blogsport.de


Berlin: 11.06. Filmabend @ HedoBar

Die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationalen lädt ein:
Filmabend @ HedoBar
Donnerstag 11. Juni ab 20uhr

Thema des Abends: Über eine versteckte Zukunft

Filme:
2012
Die Freiheit der Wahl
Kymatica

http://www.myspace.com/conspiracy_artists

Die HedoBar findet jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat statt.
Adresse:
Zielona Gora
Grünberger Str. 73 (Boxhagener Platz)
10245 Berlin


Neue Sektion: Flughafenfreunde Tempelhof

Die Hedonistische Internationale begrüßt die gerade gegründete "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof". Doch lest selbst, was die Flughafenfreunde schreiben:

Heute in aller Frühe wurde die "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof" gegründet. Die Sektion setzt sich für Freiräume sowie gegen Gentrifizierung und Privatisierung ein. Die Flughafenfreunde und -freundinnen sind gespannt auf die Massenbesetzung des Ex-Flughafens Tempelhof und werden dort auch mal vorbei schauen.


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