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Erster Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Erster Weltkongress der Hedonistischen Internationale
10.-13. Juni 2010 - an einem schönen Ort zwischen Hamburg und Berlin

Vom 10.-13. Juni 2010 findet der Erste Weltkongress der Hedonistischen Internationale statt. Der dreitägige Kongress soll alle Sektionen erstmals zusammenbringen, ihre Vernetzung fördern und neue Perspektiven des Protests eröffnen. Dabei werden theoretische Fundamente diskutiert, neue Aktionsformen erprobt, zukünftige gesellschaftliche Konflikte erörtert und alternative Möglichkeiten politischer Intervention debattiert.

Zu diesem Kongress möchten wir Euch einladen.

Ob Kurzfilm-Crashkurs oder Workshop zu Fußwaschungen, Vortrag über die Arbeit der International Peace Brigades in Kolumbien oder die aktuelle Drogenpolitik, Streetart oder Kommunikationsguerilla - wir stellen gerade ein vielfältiges Programm zusammen, das ihr gerne spontan mit Euren Beiträgen bereichern könnt. Der Kongress hat die drei Themenstränge Protest, Party, Action (http://weltkongress.wordpress.com/themenstrange/), die den thematischen Rahmen bilden. Der Kongress ist darauf anlegt, dass spontan weitere Beiträge, Panels, Workshops das Programm ergänzen.

Der Weltkongress der Hedonistischen Internationale ist kein von langer Hand geplantes Event, bei dem die Gäste nur zum Konsumieren kommen. Vielmehr lebt der Kongress vom Selbermachen, vom Mitmachen und von Deinen Ideen. Niemand verdient mit und auf dem Kongress Geld. Alle Menschen, die auf den Kongress kommen, sind zugleich auch Veranstalter. Sie sind gleichermaßen verantwortlich – denn nur so macht die Geschichte richtig Spaß.

Wann:
Donnerstag, 10. Juni - Sonntag, 13. Juni.

Wo:
Irgendwo auf einem wunderschönen Gelände zwischen Hamburg und Berlin.
Der genau Ort wird ein paar Tage vorher auf der Webseite verraten.

Programm:
http://weltkongress.wordpress.com/programm/

Mehr Infos:
http://weltkongress.wordpress.com


Berlin: Donnerstag, 13. Mai - HedoBar "Geentert von den Spreepirat_innen"

Am Donnerstag (13.5.) findet im "Zielona Gora" die berüchtigte "Bar der Hedonistischen Internationale" statt. Diesmal werden wir von SpreepiratInnen geentert, die über ihren Aktionstag am 5.juni informieren wollen.

"Trotz viel­fäl­ti­ger Pro­tes­te und ein­deu­ti­gem Bür­ger_in­nen-​Ent­scheid soll am Spree­ufer wei­ter ge­baut wer­den wie ge­plant:
Lu­xus­ho­tels statt Ju­gend­zen­tren, Kon­zern­zen­tra­len statt Ufer­wie­sen. So­zia­le Pro­jek­te sind nicht vor­ge­se­hen. Wir in­for­mie­ren und dis­kutie­ren über die ge­plan­ten, ge­bau­ten oder ge­ra­de ent­ste­hen­den Kom­merz­bau­ten und die wei­te­ren Wege des Wi­der­stands gegen Me­di­as­pree, dar­un­ter den Ak­ti­ons­tag Me­di­as­pree en­tern! am 5. Juni."

http://mediaspreeentern.blogsport.de/termine/

Im Rahmenprogramm endlich wieder Knabbergebäck + Musik aus Lautsprechern!

Wo und wann:
Berlin
Zielona Gora in der Grünberger Straße (am Boxi)
ab 20 Uhr


Berlin: Freitag, 14.5. - 22 Uhr - Party: The Great Hedonist Swindle

Die frisch gegründete Sektion "Groucho-Marxistische Plattform bei und in der Hedonistischen Internationalen" veranstaltet zu ihrer Gründung ein Fest zu Gunsten der Hedonistischen Internationale.

Mit:

Wo und wann:
Horst Krzbrg
Freitag, 14. Mai, 22 Uhr


Neue Sektion in Minneapolis, USA

Wir begrüßen die neueste Sektion in Minneapolis, USA. Am 14.5. soll es mit Aktionen losgehen. Wir sind gespannt.
Ihr findet die Sektion Minneapolis Hedonist unter http://www.mplshedo.com/.


Berlin: 8. Mai - Parade für ein Recht auf Stadt

Mehrere Berliner Sektionen der Hedonistischen Internationale beteiligen sich an der Parade - für ein Recht auf Stadt. Wir dokumentieren hier den Aufruf des Bündnisses:

Am 08. Mai 2010 will der Berliner Senat das Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof öffnen. Endlich, könnte man meinen. Aber statt eines offenen Parks für alle BerlinerInnen plant der Senat ein Gelände mit strikten Öffnungszeiten, Wachschutz und Sicherheitszäunen. Statt der Bevölkerung die Planung und Verfügung des Geländes zu überlassen, plant ein Unternehmen die zukünftige Nutzung. Geht es nach der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer drohen BesucherInnen perspektivisch sogar Eintrittspreise von 16 Euro für einen Parkbesuch, zum Beispiel bei der Ausrichtung der „Internationalen Gartenausstellung“ auf dem Gelände:

„Die Entwicklung des Tempelhofer Feldes bekommt damit einen Schub, der nicht nur dem Projekt Tempelhof sondern der ganzen Stadt zu Gute kommt.“

Welchen Schub Junge-Reyer anspricht, zeichnet sich schon jetzt in den umliegenden Stadtteilen ab: Statt die bestehenden sozialen Probleme anzugehen, will der Senat die Gebiete in Kreuzberg und Neukölln für reichere Menschen attraktiv machen. Während auf dem Tempelhofer Feld Eigentumswohnungen entstehen sollen, ziehen die Mieten im neuen „Trendkiez“ Nord-Neukölln und im Schillerkiez schon spürbar an. Statt sozialen Wohnungsbau anzubieten, der diesen Namen auch verdient, schrauben städtische Wohnungsunternehmen wie „Stadt und Land“ die Mietspirale höher. Der Senat will unter dem Motto „Jung, bunt und erfolgreich“ das Gebiet rund um die Karl-Marx-Straße gezielt „aufwerten“. Wer nicht in die schöne neue Welt der StadtplanerInnen passt, bekommt dies schon jetzt zu spüren: Die vom Quartiersmanagement Schillerstrasse ins Leben gerufene „Task Force Neukölln“ drängt im Namen angeblicher Sicherheit unliebsame „Randgruppen“ aus dem Kiez.

An Bezirken wie Prenzlauer Berg oder Mitte zeigt sich, welche Auswirkungen die vom Senat geförderte „Aufwertung“ der Stadtteile hat: Dort wurde seit dem Fall der Mauer ein großer Teil der Bevölkerung verdrängt. Denn wenn Stadt und Bezirk von „Aufwertung“ sprechen, wird dabei kein schönerer Kiez für uns alle herausspringen. Ihre „Aufwertung“ meint nichts anderes als die „bessere“ Verwertung unserer Stadt, die Maximierung von Profit für Wenige und die Verdrängung von Menschen mit geringem Einkommen aus der Innenstadt.

Wessen Stadt? Unsere Stadt!
Wir brauchen keine weiteren Prestigeobjekte wie Mediaspree oder das Berliner Stadtschloss. Wir brauchen auch keine schicken Eigentumswohnungen mit Parkblick auf dem Tempelhofer Feld oder Townhouses im Mauerpark.

Was wir brauchen sind Wohnungen, deren Miete sich nicht am Profit orientiert. Wir brauchen einen kommunalen Wohnungsbestand, der anders als momentan kontinuierlich bezahlbaren Wohnraum garantiert. Wenn schon Parkblick, dann für Alle!

Wir fordern deshalb, dass die Entscheidung darüber, wie landeseigene Brachen bebaut werden, nur mit breiter Beteiligung der betroffenen BürgerInnen gefällt wird. Denn undemokratische und intransparente Entscheidungen – wie im Fall des ehemaligen Flughafens Tempelhof oder des Spreeufers – und steigende Mieten sind Ausdruck einer Politik, die sich nicht an den Bedürfnissen der Mehrheit der Bevölkerung orientiert. Mit bloßem Fordern ist es jedoch nicht getan: Es ist an der Zeit, uns das zu nehmen, was uns ohnehin gehört!

Holen wir uns die Stadt zurück! 1. Station: Tempelhof!

Wir laden alle Initiativen und BewohnerInnen Berlins ein, sich am 8. Mai gegen die Verdrängung durch steigende Mieten und eine Stadtumstrukturierung von oben zu wehren. Die Probleme gehen nicht nur die NeuköllnerInnen etwas an, sondern alle. Die Eröffnung des Flughafengeländes eröffnet auch uns die Chance, unser Recht auf Stadt einzufordern!

Kommt zur Demonstration vom Hermannplatz zum Flughafen Tempelhof!

8. Mai 2010 | 14 Uhr | Hermannplatz


Berlin: BUMS statt BRAUN - die mobile Blockade!

Liebe Freundinnen und Freunde,

am Samstag wollen Nazis mal wieder in Berlin aufmarschieren und durch den Prenzlauer Berg ziehen. Wir haben weder Lust auf Geschichtsverfälschung, noch auf die gesamte menschenverachtende rechte Ideologie. Wir finden Rassismus und Antisemitsimus scheiße, genau wie Homophobie. Wir haben kein Bock auf uniformierte Menschen und ewiggestrige Fackelträger. Nationalismus kotzt uns an, Heidenbräuche finden wir lächerlich, Runensymbolik ist Bullshit und Kriege fanden wir schon immer bescheuert.

Der 1. Mai ist ein Tag, an dem weltweit für Gerechtigkeit und ein besseres Leben demonstriert wird. Der 1. Mai ist nicht der Tag der Nazis. Nicht in unseren Kiezen und nicht anderswo. Deshalb laden alle Berliner Sektionen und die Sektion Greifswald gemeinsam zur mobilen Blockade des Naziaufmarsches am 1. Mai.

Das Konzept ist einfach: mit viel mobiler Musik, bunt - oder wie auch immer verkleidet - und mit allen möglichen Ideen, werden wir die Massenblockaden unterstützen und wenn nötig auch mobil den Naziaufmarsch verhindern. Wir werden uns durch Aktionen des Tanzenden Zivilen Ungehorsams und mit Massenblockaden den Nazis entgegen stellen und sie stoppen.

Wir haben Soundsysteme dabei, bringt selbst auch noch welche mit.

Treffpunkt ist um 10 Uhr (einmal im Leben pünktlich sein) an der Schönhauser Allee / Ecke Bornholmer Straße. Von dort aus geht es dahin, wo blockiert wird.

Infos:
Infotelefon: 030/34712108
Twitter: www.twitter.com/1mai_nazifrei
WAP-Ticker: 1mai.sytes.net
http://www.1-mai-nazifrei.tk/

Aktuelle Infos zur mobilen Blockade:
www.twitter.com/hedintern

Nützliche Demotipps (damit Team Grün dir weniger Probleme macht):
Demotipps als PDF downloaden


Infos zur Blockade des Naziaufmarsches am 1. Mai in Berlin

Mehrere Sektionen der Hedonistischen Internationale (u.a. das AKNO, Karen Eliot & The Antifa Swingers) schließen sich dem Aufruf des großen Blockade-Bündnisses für den 1. Mai in Berlin an.

Bringt mobile Soundsysteme mit!

Wir dokumentieren hier die letzten Infos des Bündnisses:

Seit einigen Tagen ist es "offiziell": Die Nazis wollen am 1. Mai in Prenzlauer Berg ab S-Bhf Bornholmer Straße marschieren: Innensenator Körting hat diese Pläne bestätigt, hüllt sich bezüglich der genauen Route aber weiter in Schweigen. Wir sind auf diesen Fall vorbereitet und veröffentlichen hier unser angepasstes Szenario.

Das Wichtigste zuerst - es gibt 2 neue Anreisetreffpunkte:

# West-BerlinerInnen reisen jetzt von Alexanderplatz an. Treffpunkt ist hier um 9:00 auf dem Gleis der U2.
# Ost-BerlinerInnen reisen vom Ostkreuz an, hier ist der Treffpunkt der Ringbahn-Bahnsteig, auch um 9:00.

Pünktlichkeit ist hier absolut wichtig! Bitte nehmt die gemeinsame Anreise wahr und schließt euch in Bezugsgruppen von 3-10 Leuten zusammen. Achtet auf Infos, die an den Treffpunkten verteilt werden! Hier erfahrt hier den neuesten Stand und die aktuellsten Pläne. Von den Treffpunkten wir gemeinsam zu Kundgebungen rund um den Nazi-Auftaktort reisen und den Naziaufmarsch blockieren.

Vor Ort in Prenzlauer Berg gibt es eine Kundgebung auf der Ost- und eine auf der Westseite des S-Bhf Bornholmer Str. Punkt 3 dient wie bisher als zusätzlicher Anlaufpunkt. Informiert Euch auch weiterhin auf dieser Homepage sowie auf der Seite der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin. Vor allem am Donnerstag und Freitag vor dem 1. Mai könnt ihr hier die letzten Infos bekommen.

Infos:
Spektrenübergreifendes Bündnis: http://1-mai-nazifrei.tk/
Antifa-Bündnis: http://www.antifa-berlin.de/1mai2010/
Karte: hier als PDF downloaden

Infos am 1. mai:
Infotelefon: 030/34712108
Twitter: twitter.com/1mai_nazifrei
WAP-Ticker: 1mai.sytes.net


Berlin: 08.04. HedoBar: Der Park, die Musik, wir Gäste und alles andere

"Der Park, die Musik, wir Gäste und alles andere"

Das Thema war und ist immer gut für eine ausgelassene Diskussion, über das Für und Wider, die Richtigen und Falschen, die Prolls und Poser, das Wie, Wo, Wann und auch Warum; nicht nur – aber gerade auch – zu Beginn des "schönen" Frühlingswetter.

Diesmal als Podiumsdiskussion mit:

Mark F. (Ex - Reclaim the Park)
Susi (Ex - Wir sind Park)
N.N. (Tal der Verwirrung)

Moderation:
Heinz Palatzke (Bundesvorstandsmitglied der Groucho-Marxistischen Plattform in und bei der Hedonistischen Internationalen)

Eintritt frei!

20:00 Uhr
Diskussion ab 21:00 Uhr

Zielona Gora @ Boxhagener Platz
Grünberger Str. 73
10245 Berlin


Unfairer Prozess gegen Zensurgegner: Nackter Protest vor ukrainischer Botschaft in Berlin und Konsulat in Hamburg

  • Anti-Zensur-Aktivist Alexandr Volodarsky drohen 4 Jahre Haft wegen friedlichem Protest vor ukrainischem Parlament
  • Keine EU-Integration der Ukraine ohne die Einhaltung rechtsstaatlicher Normen
  • Zensurmaßnahmen in der Ukraine nehmen zu
  • Video von der Aktion in Berlin: hier


Protest vor der ukrainischen Botschaft in Berlin


Video der Aktionen in Berlin und Hamburg


Video der Aktion in Berlin


Berlin / Hamburg, 6. April 2010 - Das Aktionskomitee Nudistische Offensive, die Sektion Sonne und Solidarität, die Sektion Zensurama und die Hamburger Sektion der Hedonistischen Internationale erklären gemeinsam:

Wir haben heute vor der ukrainischen Botschaft in Berlin und vor dem ukrainischen Konsulat in Hamburg nackt demonstriert, um unsere Solidarität mit dem ukrainischen Blogger, Zensurgegner und Aktionskünstler Alexandr Volodarsky zu zeigen.

Volodarsky wurde am 2. November 2009 für eine ähnliche Aktion verhaftet, weil er mit einer weiteren Aktivistin vor dem Parlament in Kiew nackt gegen die zunehmende Zensur des osteuropäischen Landes protestiert hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft Volodarsky vor, dass sein politischer Protest den Straftatbestand des in „Gruppen verübten Hooliganismus“ (vergleichbar mit dem deutschen Landfriedensbruch) erfülle. Volodarsky ist somit von vier Jahren Haft bedroht wegen einer friedlichen Protestaktion. In der Haft wurde ihm für längere Zeit der Zugang zu einem Anwalt verweigert. Nach sechs Wochen Untersuchungshaft wird Volodarsky gegen Kaution freigelassen. Am 4. Januar 2010 erkennt ein Gericht an, dass es im Laufe der Ermittlung zu Verstößen und Fehlern gekommen ist. Volodarsky geht im März 2010 vor das Appellationsgericht – und verliert. Der Prozess geht am 7. April weiter. Volodarsky drohen weiterhin bis zu vier Jahre Gefängnis.

Henrike Tiedemann vom Unterstützungskomitee der Hedonistischen Internationale: „Wir finden es beschämend, dass Menschen in der Ukraine wegen friedlichen Protestaktionen mit unsäglichen und harten Strafen bedroht werden. In der Ukraine gibt es Bestrebungen zu einer Integration mit der EU – diese sehen wir durch solche Verletzungen rechtsstaatlicher Normen in weiter Ferne. Der Prozess gegen Alexandr Volodarsky ist weder verhältnismäßig noch konform mit der ukrainischen Verfassung.“

Das Unterstützungskomitee fordert die Verantwortlichen in der Ukraine auf, die Anklage wegen Hooliganismus fallen zu lassen, Alexandr Volodarsky einen fairen Prozess zu ermöglichen und ihn stattdessen in das Pantheon der weltweiten Liberalisierung aufzunehmen, die sich die EU doch sonst so gerne auf die Fahnen schreibt.

Henrike Tiedemann weiter: „Wir sehen den Prozess gegen Volodarsky als Strategie des ukrainischen Staates Gegner der Zensur einzuschüchtern. Deshalb planen wir weitere Proteste gegen diese Menschenrechtsverletzungen. Friedlicher Protest – ob nackt oder nicht – muss möglich sein.“

Video aus Berlin ansehen


zeitgleiche Aktion vor dem Konsulat in Hamburg

Mehr Bilder folgen!

Weitere Informationen:
www.hedonist-international.org
http://akno.blogsport.de
Kampagnenseite von Alexandr Volodarsky: http://free.shiitman.net/lang/de/
Neueste Info seit Beginn des Prozesses (08.04.2010): http://www.boell.de/presse/presse-8965.html


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