Sektion der Hedonistischen Internationale will Führungstreffen der deutschen Wirtschaft wegbassen

Die Sektion "Louder than Hell" hat sich heute gegründet und spontan entschieden, an den Protesten gegen das Führungstreffen der deutschen Wirtschaft im Adlon teilzunehmen.

"Wir bauen gerade an dem fettesten Soundsystem, das Berlin jemals gesehen hat. Schon jetzt sind 25 Kilowatt in Reihe geschaltet - und stündlich werden es mehr" beschreibt Kurt Dembrowski die anlaufenden Arbeiten.

Die Sektion plant sich dem Adlon mit mehreren Trucks zu nähern und dann so laute Musik zu machen, dass das Führungstreffen abgebrochen werden muss. Auf die Frage, wie man eventuelle polizeiliche Maßnahmen umgehen wolle, antwortet die Sektion: "Wir haben Mittel und Wege gefunden, die es der Polizei unmöglich machen, unsere Aktion zu verhindern." Die Aktion starte nicht an der Humboldt-Uni, mehr wolle man aus aktionstaktischen Gründen allerdings nicht verraten.

Der Sprecher der Sektion betonte, dass die Aktion nur mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams durchgeführt werden solle: "Die Manager sollen sich warm anziehen, am Besten mit Ohropax, denn wir geben der Krise ihren Sound."

Kontakt zur Presse:
Kurt Dembrowski
Sektion Louder than Hell
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