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Demo: 12. September "Freiheit statt Angst"
Sektionen der Hedonistischen Internationale unterstützen die Demo "Freiheit statt Angst" am 12. September um 15 Uhr am Potsdamer Platz. Es wird auch einen eigenen Wagen der Hedonistischen Internationale geben. Motto des Wagens ist noch unklar - mehr bald. Infos:
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überwachung ist doof
überwachung ist doof, antisemitismus auch.
am gleichen tag treffen sich islamistische gemeinden für die "befreiung" jerusalems und eigentlich von allem, was eine kontinentale "umma" behindern könnte (also israel): der "al-quds-tag" wurde 1979 im iran von khomeini eingeführt. auch in berlin wird er noch 20 jahre später mit antisemitischer euphorie gefeiert.
liberty. freiheit. liebe. und so?
und wie verhält sich eigentlich der iran in sachen daten- und meinungsfreiheit?
ich halte es für sinnvoll, daß die (hedonistischen) mitstreiter der "freiheit statt angst"-demo den bezeichnenden titel auch nutzen werden, um ein klares zeichen zu setzen zugunsten der im iran unterdrückten, sicher heterogenen, aber nicht stets heterosexuellen widerstandsbewegung, die sich allerdings mehrheitlich für säkularisierung und vor allem für eine "freiheit statt angst" einsetzt.
grüße und ein link:
http://kotzboy.com/?p=4490
dissi
Antisemitismus ist doof, du auch
Ost-Jerusalem wird von Israel besetzt, Häuser von Palästinensern plattgewalzt, die müssen auf der Straße schlafen und werden verjagt. Dagegen zu demonstrieren ist völlig richtig, und zwar unabhängig von der Religiosität der Täter. Das "Antisemitismus" zu nennen, ist dumm. Denn diese Demo richtet sich nicht gegen Juden, sondern gegen Menschenrechtsverletzungen (die von Israel ausgehen).
kommt mal klar !!!
Da wird einem ja schlecht, hier solchen ausgemachten Unsinn zu lesen und noch schlimmer ist, dass diese "Meinungsäusserung" über 2 Wochen nicht kommentiert wird. (vielleicht aus Angst eine Diskussionen führen zu müssen?)
Folgende Zitate dürften wohl Bände sprechen:
“Ich verlange von allen Moslems der Welt und von allen moslemischen Regierungen,dass sie die Hände dieser Usurpatoren und ihrer Unterstützer abhacken. Ich lade alle Moslems der Welt ein, dass sie gemeinsam den letzten Freitag im heiligen Monat Ramesan als Al-Qods-Tag (Jerusalem Tag) wählen und ihre internationale moslemische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des moslemischen palästinensischen Volkes erklären. Ich wünsche vom allmächtigen Gott den Sieg der Moslems über die Gottlosen." Ruhollah Mussawi Khomeini (8.8.1979)
"Im Iran wird dieser Tag seither jedes Jahr mit Massenparaden begangen, deren Charakter stark an die verordneten Massenaufmärsche in den realsozialistischen Diktaturen des ehemaligen Ostblocks erinnert. Bei den staatlich inszenierten Großkundgebungen in Teheran und anderen iranischen Städten werden dann israelische und amerikanische Fahnen verbrannt und auf Transparenten und in Sprechchören Parolen wie „Tod für Israel“, „Tod für Amerika“, „Möge Israel von der Landkarte radiert werden“, „Jerusalem gehört uns“ und dergleichen gezeigt bzw. skandiert."
zur Situation in Berlin:
"Angesichts öffentlicher Proteste gegen die Demonstration auch in diesem Jahr hat sich bereits gezeigt, dass die Organisatoren der Al-Quds-Demonstration noch stärker darauf bedacht sind, einen gemäßigten und reputierlichen Eindruck zu erwecken. Sie zielt aber nach wie vor auf die Propagierung der khomeinistischen Ideologie und der Verbreitung von Hass auf die pure Existenz Israels. Selbst wenn die unmittelbare Mobilisierung der Demo nur wenig über iranisch-schiitisch orientierte islamistische Kreise hinausreicht, ist ihre symbolische Ausstrahlung auf das ohnehin von Antisemitismus vergiftete Klima vor allem unter vielen Jugendlichen mit muslimischem Hintergrund kaum zu unterschätzen."
(Gutachten: Beispiel Al-Quds-Tag - Islamistische Netzwerke und Ideologien / Udo Wolter / Erstellt im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration / Nov.2004 / http://www.gegen-al-quds-tag.de/Material%20und%20Brosch%FCre/gutachten__...)
Der Al-Quds-Tag stellt m.E. nach die offensichtlichste Form dar, wie das Schicksal der Palästinser (für welches Sie zu großen Teilen selbst verantwortlich sind), von Islamisten instrumentalisiert wird. Darum sollten sich m.M. nach möglichst viele Hedonist_innen bei der Kundgebung gegen Antisemitismus, Antizionismus und Homophobie um 14Uhr an der Ecke Knesebeckstr./Kurfürstendamm (nähe U-Bhf Uhlandstraße) beteiligen.
btw: auch die amadeu-antonio-stiftung ist Mitinitatorin dieser Gegenkundgebung und wenn man sich anschaut wer auf deren Portal "Mut gegen rechte Gewalt" alles Partner ist (BpB, Stern, Friedrich-Ebert-Stiftung) sollte auch niemand Angst haben nicht "konform" zu sein.
mit hedonistischen Grüßen von der Küste
tut mir leid, aber das ist
tut mir leid, aber das ist sachlich falsch. der "al-quds-tag" ist keine menschenrechtsdemo, selbst wenn sich einige plakate in diese richtung populistisch zu positionieren versuchen mögen. wie gesagt, das ist eine veranstaltung khomeinis, der eine ganz bestimmte jihadistische ideologie personifiziert, die antisemitisch ist, aber natürlich nicht nur. menschenrechte haben mit der sache sehr wenig zu tun. mit einer friedlichen koexistenz zwischen juden und arabern genauso wenig.
Cui bono?
Die Frage ist nicht, ob es den Palästinenser_innen schlecht geht, sondern warum und wer dafür sorgt (daran ein Interesse hat).
Und der Staat Israel hat eigentlich das geringste Interesse am Elend der Palästinenser_innen.Davon hat er keine materialistischen Vorteile, nur PR-Ärger. Wer hat dagegen ein Interesse am Elend der Palästinenser_innen?
Die umliegenden Staaten, diverse Antisemit_innen und Teile der palästinensischen Führung.
Und der Al-Quds-Tag ist zum in die Tonne treten. Denen geht es nämlich nicht um die Verbesserung der Lebensumstände der Palästinenser_innen, denen geht es nur darum Israel einen reinzuwürgen.
Warum fordert denn keiner ein Ende der Flüchtlingslager im Libanon und seinen Nachbarstaaten? Warum gibt es in diesen Ländern überhaupt Flüchtlinge dritter Generation? Warum dürfen die Kinder dort nicht auf die weiterbildende Schule?
Cui bono?