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Der Text

Danke an die "junge welt" fürs Transcribieren:

1. Strophe:
Dresden-Neustadt, zweinullzehn,

am Bahnhof stehen Nazis.

Sie können keinen Meter gehn,

denn überall sind Blockaden.

Sie haben sich so darauf gefreut,

die Geschichte zu verbiegen,

doch wir waren zu viele Leut’,

und wir werden immer siegen.

Refrain:

Denn bei den Blockierern

wird die Freiheit immer grenzenlos sein,

alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

bleiben hinter jenen verborgen, und dann

wird, was euch Nazis groß und wichtig erscheint,

für immer nichtig und klein.

2. Strophe:
Von nah und fern sind sie gekommen,

um mit den Rechten zu marschieren.

All ihr Geld haben sie genommen,

um den Bus zu finanzieren.

Doch am Bahnhofsvorplatz war schon Schluß,

keinen Meter weit sind sie gekommen.

Kein Pardon für euren Frust,

ihr ward uns einfach nicht willkommen.

Refrain:

Denn bei den Blockierern

wird die Freiheit immer grenzenlos sein,

alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

bleiben hinter jenen verborgen,

und dann wird, was euch Scheißnazis groß und wichtig erscheint,

plötzlich nichtig und klein.

3. Strophe

Schnee gab’s schon in Stalingrad,

schon dein Opa ist erfroren.

Laßt die Wahrheit einfach zu,

ihr habt noch jeden Krieg verloren.

Refrain:

Denn bei den Blockierern

wird die Freiheit immer grenzenlos sein,

alle Ängste, alle Sorgen, sagt man,

bleiben hinter den Blockaden verborgen, und dann

wird, was euch Drecknazis groß und wichtig erscheint,

für immer nichtig und klein.


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