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Newsblog

Berlin: "Squat Tempelhof" toller Protest, bunte Party, voller Erfolg - aber massive Polizeigewalt

Das war wirklich eine Spitzenaktion mit der versuchten Besetzung von Tempelhof.

Wir sind ein bisschen müde und verweisen nur schnell auf die Pressemitteilung, die wir gerade verschickt haben:
http://hedonist-international.org/?q=de/node/846

Mehr folgt morgen und in den nächsten Tagen!

Pressemitteilungen von "Squat Tempelhof":
"Squat Tempelhof verurteilt Dienstwaffeneinsatz der Polizei"
Über 5.000 versuchen Flughafenbesetzung"

Blogs und Medien zur Besetzung:
Coinag.blogspot.com
aka.blogsport.de
Indymedia: Berlin - Polizeigewalt in Tempelhof

Sammlung dokumentierter Polizeiübergriffe (via):

  • Friedliche Sitzblockaden werden mit Gewalt aufgelöst (Video )
  • Massiver Einsatz von Pfefferspray gegen sich zurückziehende Demonstranten (Video)
  • Menschen bei Festnahmen minutenlang gewürgt und geschlagen (Video von der Hermannstraße)
  • an gleicher Stelle wurde auch ein TV-Kameramann, der diese Szene festhalten wollte, geschlagen und bei seiner Arbeit gehindert
  • Festnahmen gegen die Clownsarmee, die ein friedliches Aktionskonzept verfolgt (Video)
  • rennenden Menschen wird das Bein gestellt (Video bei 0:12)
  • Zivilpolizist zieht seine Dienstwaffe und bedroht Demonstranten
  • Festgenommenen werden Augen und Nase zugehalten (Foto)

Videos:
Tempelhof-Videos auf Youtube.com

Presse zur Polizeigewalt:

  • Berliner Kurier: "...stürmten zwei Stunden später etwa 300 Besetzer mit weißen Fahnen auf das Flughafengebäude. Direkt in die Fäuste von Polizisten, die die Demonstranten verdroschen. Die Stimmung kochte. Eine Jagd zwischen Hasenheide und Hermannplatz, bei der offenbar recht wahllos Demonstranten aus der Menge gezogen und verprügelt wurden."
  • der Freitag: "Die Verhaftung der ihre Späße treibenden Demonstranten konnte man kurz darauf bereits auf YouTube nachverfolgen. Die Szenen werfen kein gutes Licht auf das Vorgehen der Polizei. Ein Kameramann soll mit Schlägen und Tritten am Filmen gehindert worden sein. Ein Bild der Berliner Morgenpost macht die Runde, auf dem ein Zivilpolizist sogar die Dienstwaffe zückt. So spielen auch die Medien eine interessante Nebenrolle in der Schlacht um Tempelhof. Kaum eine Festnahme der Polizei, die nicht durch irgendeine Privatkamera festgehalten wird.">
  • Neues Deutschland:Auch in anderen Bereichen sind an diesem Tag immer wieder brutale Festnahmen und der Einsatz von Pfefferspray zu beobachten. »Wir wissen von zehn Personen, die bei der Festnahme mit Knüppeln verletzt wurden«, berichtet Beate Beckmann vom Ermittlungsausschuss (EA), der Gefangene juristisch betreut, dem ND. Insgesamt habe der EA rund 150 Festnahmen verzeichnet, von denen alle bis auf eine Person gestern wieder freigelassen worden waren – unter ihnen auch die 26 Clowns. Nach Angaben der Polizei gab es dagegen nur 102 Festnahmen.
  • Berliner Kurier: "Zwei Dinge gehen deshalb gar nicht. Dass ein Polizist während eines solchen Einsatzes seine Waffe zieht. Und dass Protestler offenbar völlig wahllos und aggressiv aus der Menge gezogen und fast wie Vieh zu Polizei-Autos geschleppt werden. Solche Aktionen schüren nur neue Gewalt. Ich schreibe das aus Erfahrung. Ich berichte als Journalist seit über 25 Jahren von Demos."

Auch interessant:

  • Zur Festnahme der 26 Clowns und 14 Mitglieder der Sambagruppe erläuterte ein Einsatzleiter der taz in diesem Artikel:
    "Clowns und Trommler dienten der Orientierung bei unangemeldeten Ansammlungen, begründete ein leitender Polizist vor Ort den Einsatz."
  • CDU-Innenpolitiker Robbin Juhnke: "Die Taktik der ausgestreckten Hand wurde so angewandt, dass die Hand auch rechtzeitig zur Faust wurde"

Geheime Fotos von der Einsatzbesprechung des Unabhängigen Anti-Konflikt-Teams (U-AKT) aufgetaucht

Uns wurden gerade Bilder von der Einsatzbesprechung des U-AKT (Einheit OHA 1) zugespielt. Das U-AKT tritt bei der Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof erstmals in Erscheinung. Mit dem "Konzept der liebevoll verlängerten Hand" will das U-AKT polizeiliche Gewaltrituale durchbrechen.

Treffpunkt für weitere Interessierte: 14 Uhr bei der Kundgebung in der Hasenheide / Berlin

Weitere Infos zur Massenbesetzung:
http://tempelhof.blogsport.de


Flughafenbesetzung Tempelhof: Hedonistische Internationale schickt unabhängiges Anti-Konflikt-Team ins Rennen

- Konzept der liebevoll verlängerten Hand angekündigt
- Teams sollen erstmals Gewaltrituale der Polizei durchbrechen und Konflikte verhindern
- Dialog nach dem OHA-Prinzip: Offenheit, Hedonismus & Anarchie

Berlin, 17.Juni – Eine Sektion der Hedonistischen Internationale wird am 20. Juni erstmals ein unabhängiges Anti-Konflikt-Team zur öffentlichen Massenbesetzung des Flughafen Tempelhof schicken.

Das Team wird versuchen, Konflikte zu verhindern oder zu mindern, zwischen widerstreitenden Parteien zu vermitteln und polizeiliche Gewaltrituale zu durchbrechen. An die Stelle von polizeilichen Zwangsmaßnahmen soll der Dialog treten. Durch Gespräche und direktes Zugehen auf die Teilnehmer von Polizeieinsätzen will das unabhängige Anti-Konflikt-Team Gewaltbereitschaft senken und Aggressionen abbauen.

Die "Unabhängigen Anti-Konflikt-Teams" (kurz "U-AKT"), das sind Demonstrationsakteure, die bei größeren Einsätzen das Gespräch mit Polizisten, Anwohnern, Zuschauern oder Medienvertretern suchen. Es hat sich gezeigt, dass es bei solchen polizeilichen Großeinsätzen notwendig und nützlich ist, die Rolle der Demokratie und politischer Partizipation zu erklären sowie die Rechte der Demonstranten transparent zu machen. Vor allem die Tatsache, dass die Polizei verpflichtet ist, Grundrechte zu wahren, ist häufig nicht hinreichend bekannt.

Das Team ist durch Basecaps und orangene Westen mit der Aufschrift "Unabhängiges Anti-Konflikt-Team - OHA!“ leicht zu erkennen. Sie tragen im Einsatz keinerlei Schutzkleidung. Die rund 50 Menschen aus den verschiedensten Dienstbereichen der Zivilgesellschaft, die im "U-AKT" mitarbeiten, haben sich durchweg freiwillig gemeldet und üben diese Aufgabe zusätzlich zu ihrem normalen Dienst aus. Die Mitarbeiter wurden in speziellen Seminaren gezielt auf die Tätigkeit vorbereitet. Leitlinie des U-AKT ist das OHA-Prinzip: Offenheit, Hedonismus und Anarchie.

Helmfried Zieselwitz, Sprecher des unabhängigen Anti-Konflikt-Teams: „Wir appellieren an alle, die sich an dem Polizeieinsatz beteiligen und diesen für nötig halten, die im Rechtsstaat geltenden Regeln zu beachten. Um dies zu unterstützen, haben wir das Konzept der liebevoll verlängerten Hand entwickelt.“

++++

Größere Kartenansicht

Weitere Informationen zur Massenbesetzung des Flughafen Tempelhofs:
tempelhof.blogsport.de


Berlin: 11.06. Filmabend @ HedoBar

Die Berliner Sektion der Hedonistischen Internationalen lädt ein:
Filmabend @ HedoBar
Donnerstag 11. Juni ab 20uhr

Thema des Abends: Über eine versteckte Zukunft

Filme:
2012
Die Freiheit der Wahl
Kymatica

http://www.myspace.com/conspiracy_artists

Die HedoBar findet jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat statt.
Adresse:
Zielona Gora
Grünberger Str. 73 (Boxhagener Platz)
10245 Berlin


Neue Sektion: Flughafenfreunde Tempelhof

Die Hedonistische Internationale begrüßt die gerade gegründete "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof". Doch lest selbst, was die Flughafenfreunde schreiben:

Heute in aller Frühe wurde die "Sektion der Flughafenfreunde Tempelhof" gegründet. Die Sektion setzt sich für Freiräume sowie gegen Gentrifizierung und Privatisierung ein. Die Flughafenfreunde und -freundinnen sind gespannt auf die Massenbesetzung des Ex-Flughafens Tempelhof und werden dort auch mal vorbei schauen.


Berlin: 14.05. HedoBar: InfoAbend Mumia Abu-Jamal

juchhuhh...
am donnerstag ist es wieder soweit:
die bar der internationalen hedonistInnen im Zielona Gora!

diesmal werden wir uns einem eher unerfreulichen thema widmen, gelinde gesagt.
es wird um todesstrafe in den USA, speziell um den fall von Mumia Abu Jamal gehen.

Seit über 27 Jahren ist Mumia Abu-Jamal politischer Gefangener in den USA. Als afroamerikanischer linker Journalist berichtet Mumia seit mehr als 35 Jahren über institutionellen Rassismus, Polizeibrutalität oder auch über die katastrophalen Auswirkungen der Kriegspolitik seines Landes im inneren und äußeren. Ein ihm nach erprobter FBI-Manier untergeschobener Polizistenmord sollte 1981 dazu dienen, "The Voice of the Voiceless" (die Stimme der Unterdrückten) ruhig zu stellen. Das Gegenteil ist eingetreten.

Heute wissen Millionen Menschen durch Mumias journalistische Arbeit aus der Todeszelle über die Existenz der Todestrakte, die verzweifelte Lage der Insass_innen sowie die 2,3 Millionen Gefangenen.
Viele von ihnen müssen in den Gefängnissen der USA zu Pfenniglöhnen für die Profite des Gefängnis Industriellen Komplexes arbeiten. Aber sie wehren sich z.T. erfolgreich ohne jeglichen juristischen Beistand - auch dies ein regelmäßiges Thema von Mumias publizistischer Arbeit. Sein eigener Fall ist juristisch in einer sehr ernsten Lage.

Vor wenigen Wochen lehnte das Höchste Gericht der USA trotz anders lautender Präzidenzurteile ein neues Verfahren für Mumia ab und bestätigte damit die voreingenommene und offen rassistische Rechtssprechung aus den Vorinstanzen. Seine juristischen Chancen auf Freilassung sind damit fast verschwunden. Gleichzeitig fordert die Staatsanwaltschaft erneut, die Todesstrafe gegen ihn jetzt zu vollstrecken. Eine Entscheidung hierüber steht noch aus. 2009 ist Mumias Leben wieder in großer Gefahr. Zweimal konnte seine Hinrichtung bereits durch massive weltweite Proteste verhindert werden. Jetzt wird es bald erneut darauf ankommen, Mumias Leben zu retten.

wir werden zunächst den film "In Prison My Whole Life" zeigen, der anschliessend vom Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal! kommentiert und ergänzt werden wird.

im rahmenprogramm gibt es selbstverständlich neben dem unvergleichlich-umfangreichen getränkeangebot gute musik aus lautsprechern und knabberspass.

die wesentlichen daten nochmal zusammengefasst:
wo? Zielona Gora, am boxhagener platz
wann? donnerstag 14.5., ab 21h
was? hedo.bar
wer? ihr


Berlin / 9. Mai: Party für das Büro medizinische Flüchtlingshilfe mit den Dead County Cool Boys

Die Sektionen "Anarchist Farmers Association" und die "Anarchist Pidgeon Convention" laden ein:

-------
MEDIZINISCHE VERSORGUNG FÜR ALLE! Gleiche Rechte für Alle!
Soli_party für das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe

am 9. Mai 2009

21_00 Einlass

Live
21_30 Vorakt [Akkordeon Orchester]
22_30 Dead county cool boys
+
DJs:
PrAV [HiP Hop.Disko.Arab Beats]
Guateke Schnua [Hip Hop.Ragga.Soka Ska.Balkan + Latin Beats]

ORT:
RAW-TEMPEL
Stenzerhalle
Revaler Str. 99
............................................................................................................

Das MediBüro Berlin vermittelt anonym und kostenlos qualifizierte
medizinische Behandlung für Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus.
Derzeit setzt sich das Büro aktiv für die bundesweit erstmalige
Einführung ein anonymisierter Krankenschein in Berlin ein. Der artige
Krankenschein ermöglicht Papierlosen, medizinische Versorgung ohne
Preisgabe ihrer Identität. Es gilt dennoch weiterhin: Abschaffung aller
rassistischen Sondergesetze! Dazu gehört auch das
Asylbewerberleistungsgesetz!

Gleiche Rechte für alle!

Spendenkonto
Flüchtlingsrat Berlin e.V.
Stichwort: Medizinische Hilfe
Bank für Sozialwirtschaft
Kto-Nr.: 3 260 302 BLZ: 100 205 00
Wir stellen Spendenquittungen aus. Sendet uns einfach Eure Adresse per
Post oder E-Mail.


4000 auf Mayday-Parade / Finanzministerium mit Farbeiern verschönert

Rund 400 Leute kamen auf die diesjährige Mayday-Parade, die vom Bebelplatz in Mitte bis nach Kreuzberg zog. Auf dem Weg haben Teilnehmer_innen der Demo das Finanzministerium mit Farbeiern verschönert. Carlos Estafania Frumboisa, ein Sprecher der Berliner Sektion: "Wir sehen die Farb-Aktion am Ministerium als deutlichen politischen Protest an der richtigen Stelle."

Weitere Infos und Berichte: maydayberlin.blogsport.de


Berlin und überall: Aktionen und Demos zum 1. Mai

1. „Ich krieg die Krise – und nicht erst seit gestern“ - Mayday Parade, 1. Mai, 13.30 Uhr, Unter den Linden (Bebelplatz)

Aktion: (Rettungs-) Schirme mitbringen!
Djs auf dem Wagen: Cotumo, Hypnorex, Lutsche & Stulle

Alle reden von der Krise – wir nutzen sie am 1. Mai für lautstarken und bunten Protest. Die Krise ist für uns nicht nur das momentane Schrumpfen der Weltwirtschaft, sondern die Situation als Ganzes. Die Krise hat schon lange einen Namen: Kapitalismus.

Hungerlöhne bei der Arbeit, zu wenig Urlaub und zuviel Arbeit, unbezahlte Praktika, zunehmende Überwachung durch den Staat, die Zerstörung von Grund- und Freiheitsrechten durch Schäuble & Co., Verbote von Demonstrationen, Waffenexporte als Wachstumsmarkt, der Aufbau von Zensurinfrastrukturen, Kriege um Rohstoffe, Konkurrenz unter den Kollegen, Ellenbogen aller Orten, eine Presse, die der Regierung nach dem Mund schreibt, zu wenig Geld durch Hartz IV, Reichtum falsch verteilt, ständige Angst vor sozialem Abstieg, die letzten Freiräume mit Stahl und Beton zugebaut, Autobahnen durch Parks und rechtsradikale Läden vor der Haustüre, eine große Koalition, Milliardenhilfen für die Wirtschaft und keinen Cent für den Nachbar....

Das und vieles mehr sind die Gesichter der neoliberalen Marktwirtschaft. Das und vieles mehr sind die Gründe, warum wir auf die Straße gehen.

Kommt zur Mayday-Parade!

1. Mai 2009
13.30 Uhr
Unter den Linden (Höhe Bebelplatz)

Von dort geht es dann Richtung Kreuzberg.

Weitere Infos: maydayberlin.blogsport.de

Weitere Mayday-Paraden finden unter anderem in Wien, Hanau, Bremen, Palermo, Tübingen, Liege, Zürich, Kyoto, Helsinki, Milano – und vielen weiteren Städten weltweit statt.
Links zu den einzelnen Paraden findet ihr unter maydayberlin.blogsport.de

2. Berlin: "Nazis weputzen!" - Aktionen und Demos gegen Nazis

Unter dem Motto „Nazis wegputzen!“ mobilisiert ein breites Bündnis gegen die zentrale NDP-Kundgebung, zu der mindestens 1000 Nazis erwartet werden.

Die Demo findet am 1. Mai um 10 Uhr am S-Bahnhof Köpenick statt. Da die Nazis auch mit den S-Bahnen anreisen wollen, wird gemeinsames Fahren empfohlen.

Treffpunkt:

09:45 Uhr | S-Bhf. Ostkreuz | Bahnsteig S3 Richtung Erkner
Infotelefon: 0162 – 37 44 514 (besetzt am 01.05.09)

Mehr Infos: http://1-mai-nazifrei.tk

Einen Lageplan könnt ihr hier herunter laden:
http://jpberlin.de/antifa-pankow/pberg/1-mai09/Karte.pdf


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