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Newsblog

Dritter Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Vom 31.5.-4.6.2012 wird der Dritte Weltkongress der Hedonistischen Internationale irgendwo an einem schönen Ort zwischen Hamburg, Greifswald und Berlin stattfinden.

Der viertägige Kongress soll Menschen zusammenbringen, ihre Vernetzung fördern und neue Perspektiven des Protests eröffnen. Dabei werden theoretische Fundamente diskutiert, neue Aktionsformen erprobt, gesellschaftliche Konflikte erörtert, alternative Möglichkeiten politischer Intervention debattiert und gezeigt, wie wir schon hier und jetzt das schöne Leben haben können.

Alle Informationen zum Kongress gibt es unter:
http://worldcongress.hedonist-international.org

Ein allererstes Beta-Programm findet ihr hier:
http://worldcongress2012.hedonist-international.org/?p=646

Kleiner, aber wichtiger Hinweis: Da die Anzahl der Kongress-Teilnehmer:innen limitiert ist, gibt es diesmal keine Abendkasse. Ihr könnt den Unkostenbeitrag an diesen Orten gegen eine wunderschöne Karte eintauschen:

>>> Hier, ich will jetzt sofort.


Weltkongress: Neuigkeiten und ein allererstes Beta-Programm

Am Wochenende nach Pfingsten findet vom 31. Mai – 4. Juni 2012 der Dritte Weltkongress der Hedonistischen Internationale zwischen Hamburg, Greifwald und Berlin statt. Der Kongress will Spaß und Politik verbinden und orientiert sich wie in den letzten beiden Jahren an den Themensträngen Protest, Party, Action. Der internationale Kongress soll den Ideenaustausch von Aktivisten:innen und deren Vernetzung fördern.

Der Weltkongress ist kein von langer Hand geplantes Event, vielmehr lebt das Ganze vom Selbermachen, vom Mitmachen und den Ideen und Engagement der Teilnehmer.

Zur Deckung der Kosten gibt es Karten, die jetzt im Vorverkauf erhältlich sind.

Programm:
Mittlerweile sind schon über 80 Stunden Kongressprogramm bestätigt (Stand 14.5.) Das Vortragsprogramm wird in drei gleichzeitigen Konferenz-Tracks am Freitag und Samstag jeweils von 10-22 Uhr stattfinden. Konferenzsprache ist Englisch und Deutsch. Zwischen den schon bestätigten Vorträgen ist immer genug Raum für spontane Workshops, Talks und Aktionen.

Kleiner Auszug aus dem Programm:
Eine kleine Auswahl des Programms gibt es schon, der Rest wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Unter anderem sind mit dabei:

  • Barbara Petersen: Das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen
    Das Büro für ungewöhnliche Maßnahmen (BfM) war eine 1987 gegründete Künstlergruppe, die bis Mitte der 1990er Jahre in Berlin aktiv war und sich mit Politkunst beschäftigte. Das Büro arbeitete vielfach mit Mitteln des Theaters, der Performance oder der Installation, viele ihrer Aktionen lassen sich der Kommunikations- und Spaßguerilla zuordnen, künstlerisch bildete ein erweiterter Begriff der Collage das zentrale Motiv der Arbeit der Gruppe. Zentrales Ziel war es, auf solche Weise politische Inhalte in den öffentlichen Raum zu tragen.

  • Ahmed Asery (Jemen): Music and Revolution in Yemen
    Der jemenitische Musiker und Revolutionär hat nicht nur die erste Reggaeband des Landes gegründet, sondern auch im letzten Jahr den Soundtrack zur Revolution geliefert. Ahmed Asery erzählt über die arabische Revolution aus jemenitischer Perspektive – und greift vielleicht auch zur Gitarre.

  • Gert Postel: Doktorspiele
    Gert Postel ist wohl Deutschlands bekanntester Hochstapler. Berühmt wurde er durch mehrfache Anstellungen als Arzt, unter anderem als Amtsarzt in Flensburg und leitender Oberarzt im Maßregelvollzug. Als er enttarnt und dann verurteilt wurde, schrieb er das Buch „Doktorspiele“ über sein Wirken. Auf dem Kongress erzählt er seine Geschichte.

  • Jani Leinonen (Finnland): The Food Liberation Army
    Die Food Liberation Army kidnappte Ronald McDonald. Als das Fast-Food-Unternehmen auf die Forderungen der Aktivisten nicht eingehen wollte, konnte die Gruppe nicht anders: sie köpfte das Maskottchen des Konzerns – und handelte sich jede Menge Ärger mit der finnischen Polizei ein.

  • Frank Rieger: Erzähl mir eine Geschichte
    Rieger ist Sprecher des Chaos Computer Clubs und Autor des Buches „Die Datenfresser“. Auf den Kongress wird er nicht über Computersicherheit und Datenschutz reden, sondern über Erfahrungen und Erkenntnisse bei der Nutzung bekannter und neuer Mechanismen der Medienberichterstattung. Hierbei geht es um Themen und ihre Aufbereitung und die immer noch unverzichtbare Rolle einer guten Geschichte, die unwiderstehliche Macht des Lachens, die Notwendigkeit von prägnanten Bildern, richtige und falsche Zeitpunkte und den Major Consensus Narrative.

  • Unbekannte Aktivisten: Praxisworkshop - Politiker und Promis torten
    Die politische Disziplin des Tortens steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Tortenaktion der digitalen Konditoren und von Anonymous gegen Ex-Verteidigungsminister zu Guttenberg stieß dabei nicht nur auf Wohlwollen, es gab auch Kritik an der technischen Durchführung. Der Praxisworkshop will deswegen Techniken des Tortens spielerisch vermitteln und Kenntnisse erweitern: vom Sahnezubereiten bis zum eigentlichen Akt des Tortewerfens. Der Workshop ist als konspirativer Wettkampf angelegt.

  • Alexander Müller / Montserrat Graupenschläger: Politik Hacken
    Klassischer Protest, konventionelle Demos, Online-Petitionen und Bürgerinitiativen werden seit einiger Zeit durch neue Instrumente der politischen Partizipation ergänzt. Deren Stärke liegt in dezentraler Organisation, Kommunikationsguerilla-Aktionen, diskursiver Intervention und kollaborativer Spontaneität. Der Vortrag stellt anhand von Beispielen ein Toolset an Möglichkeiten des regelverletzenden und gewaltfreien Mitmischens und Einmischens in Politik vor.

  • Aktionskollektiv Ztohoven: Kommunikationsguerilla in Tschechien
    Ztohoven ist eine preisgekrönte Aktionskünstlergruppe aus Tschechien, die bekannt für ihre Pranks ist. Die bekannteste Aktion ist der so genannte „Media Reality“-Vorfall, bei der sich die Gruppe in eine TV-Wettervorhersage hackte und im Staatsfernsehen zur besten Sendezeit eine Atombombenexplosion einspielte und für Panik sorgte...

  • Niels Boeing: Alles auf Null (Lesung)
    »Die Uhr tickt. Oder ist eine Bombe in der Gegenwart? Draußen verändert sich etwas, und es fühlt sich nicht gut an.« Es ist an der Zeit, sich selbst als Bürger, als Konsument, als Mensch in die Waagschale zu werfen. Jede Überlegung spitzt sich in einem Slogan zu. »Profit sucks.« »Der Ausnahmezustand ist bereits eingetreten.« »Die wichtigste Technologie ist Zuhören.« »Opposition ist nicht genug.« »Zivilisation ist eine Kettenreaktion.« »Desertiert haufenweise.« So wird durchgespielt, wo und wofür eine kritische, intellektuelle Generation heute, nach ’68, nach ’89, steht. Alles auf Null legt die Spielräume und Kampfzonen frei, die auf dem Weg aus dem Kapitalismus zu durchqueren sind.

  • Sebastian Carlens: Unter Vertrauensleuten
    Der Journalist Sebastian Carlens beschäftigt sich derzeit schwerpunktmäßig mit der Zwickauer Terrorzelle und ihren Hintergründen. Der Vortrag deckt diese auf und beleuchtet die zwielichtige Rolle von Geheimdiensten beim Naziterror.


  • Martin Haase: Politikerzitate unter der Lupe
    Der Linguistik-Professor und Blogger (neusprech.org) nimmt seit Jahren die Sprache der Politik auseinander. In seinen Vorträgen seziert er Wörter, Floskeln, Satzkonstellationen und Konjunktive – zur Freude der Zuhörer. Das Thema des Vortrages beim Kongress ist bislang eine Überraschung.

  • Helmut Schwickerath: Die heilige Unterhose
    "Alles kann zur Reliquie werden, wenn man nur eine gute Legende erfindet", sagte Helmut Schwickerath. Der Künstler aus Trier hat aus Protest gegen die „Heilig-Rock-Wallfahrt“ der katholischen Kirche eine eigene Reliquie geschaffen: die heilige Unterhose des Karl Marx. Schwickerath erzählt auf dem Kongress über die Aktion und bringt das mythenumwobende Beinkleid im Schrein mit.

  • Antonio-Amadeu-Stiftung: Nazis im Web 2.0
    Simone Rafael von Netz gegen Nazis klärt darüber auf, wie Nazis sich im Netz verhalten, wie sie es nutzen, was man dagegen tun kann.

  • Markus Beckedahl: ACTA und das Urheberrecht
    Netzpolitik-Blogger und Internetaktivist Markus Beckedahl spricht über das ACTA-Abkommen und den Protest dagegen. Am Wochenende nach dem Kongress findet ein internationaler Aktionstag statt.

  • Agent Rosy, Spacehijackers (UK): Riots in England 2011
    On the riots that took place in England last summer, including media representation, the law, and their background in social and economic issues affecting all of us across Europe and the world.

u.v.m.

Rahmenprogramm:
Außerdem gibt es an allen Tagen ein Rahmenprogramm mit Kleinkunst, Kino, Konzerten. Man munkelt auch, dass es am Sonntag einen ganztägigen Tanzworkshop unter freiem Himmel geben soll.

Karten:
Da es nur limitierten Platz auf dem Kongressgelände gibt, sind Karten für einen Unkostenbeitrag von 20 Euro im Vorverkauf erhältlich. Es gibt wegen der Limitierung vermutlich keine Abendkasse. Das Ticket gilt für die gesamte Zeit.

Kongressgelände und Anfahrt:
Die genauen Koordinaten des wunderschönen Geländes an einem See und eine Anfahrtsskizze werden demnächst hier veröffentlicht. Das Gelände liegt etwa in der Mitte von Hamburg, Berlin und Greifswald und etwa 120 Kilometer nördlich von Berlin.

Busse von Berlin:
Am Donnerstag um 19 Uhr und am Freitag um 18 Uhr fahren Busse ab Berlin. Rückfahrt ist Sonntag und Montag. Die Busse werden zum Selbstkostenpreis von 10 Euro pro Fahrt über Bassliner angeboten: http://bassliner.org/weltkongress

Unterkunft:
Es besteht die Möglichkeit auf dem Gelände mit oder ohne Autos/Bussen zu campen. Für Familien gibt es einen Ort, der etwas ruhiger ist. Eine grundsätzliche Infrastruktur mit Toiletten, Duschen und Technik ist vorhanden.

Konzept/Idee:
Der Weltkongress der Hedonistischen Internationale ist kein von langer Hand geplantes Event, vielmehr lebt das Ganze vom Selbermachen, vom Mitmachen, den Ideen der Teilnehmer und der freien Entfaltung der Individuen. Alle Menschen, die auf den Kongress kommen, sind zugleich auch Veranstalter. Sie sind gleichermaßen verantwortlich – denn nur so macht die Geschichte richtig Spaß. Niemand verdient Geld mit und auf dem Kongress. Wer helfen möchte, kann sich auf dem Gelände einfach melden oder packt einfach mit an, wenn es was zu schleppen gibt. Es gibt genug zu tun. Auch vorher schon. Spontan, geplant oder einfach nur so. Wer spontan Vorträge oder Workshops anbieten will, meldet dies einfach kurzfristig am Infopunkt an.


Die Hedonistische Trickfilmsektion präsentiert: Die Bohlensteuer - wem die GEMA wirklich nutzt

Gerade erreicht uns folgendes Video der Hedonistischen Trickfilm Sektion:


Direktlink: http://www.youtube.com/watch?v=7-MMqnAw7bY

Es wird die Geschichte eines Musikers nach dem sogenannten Durchbruch mit der einer nur mittelmäßig erfolgreichen Musikerin verglichen. Es geht um den Vergleich eines der 62.000 angeschlossenen (normalen) GEMA-Mitglieder mit einem der 3200 ordentlichen Mitglieder.

Während die SUPER-Mitglieder 64% der Ausschüttungen einkassieren, müssen sich die anderen Mitglieder mit 24% zufrieden geben. Doch der Film will gar nicht nur für eine Reform des Verteilungsschlüssels eintreten, sondern fordert gleich die komplette Anschaffung der Bohlensteuer bzw. der GEMA.


Berlin: Hedobar am 10. Mai ab 21 Uhr - jetzt mit Film, Konzert und Infos zum Kongress

Am kommenden Donnerstag, den 10. Mai ist es wieder Zeit für die HEDO-Bar im Zielona Gora.
Weil uns trotz der Wetterkapriolen gehörig die Sonne aus dem Anus scheint, haben wir uns gedacht, warum kleckern, wenn wir klotzen können und locken Euch diesmal mit gleich drei guten Gründen hinter Euren Öfen hervor:

1. Gibt es von der Hedonistischen Trickfilm Sektion den Kurzfilm "Die Bohlensteuer- wem die GEMA wirklich nutzt" zu bewundern.

2. Spielt die Band "Violence at High Noon" unplugged

3. Steht der Dritte Weltkongress der Hedonistischen Internationale vor der Tür und Ihr könnt während der HEDO-Bar Tickets für selbigen erwerben. Denkt in dem Zusammenhang besser jetzt an später und - die Karten sind streng limitiert und es wäre schade, wenn Ihr, unsere Herzallerliebsten kein Ticket mehr bekommen würdet...

Also, aufgesattelt und hingaloppiert, wir freun uns dumm und dusselig!

Donnerstag 10.05. 21:00
Zielona Gora
Grünberger Str. 73
10245 Berlin


Berlin - 12.04.2012 - Hedobar - Kurzfilmabend

Liebe Cineasten, Filmfreunde und Popcornliebhaber, liebe Alle!

Wir freuen uns, Euch mitteilen zu dürfen, dass die morgige Hedobar im Zielona Gora ganz im Zeichen der zwei großen F´s (Fressen und Fernsehen)
steht. Es wird eine Auswahl an Kurzfilmen aus dem nahezu unerschöpflichen Archiv einer unserer langjährigen Mitstreiterinnen zum besten gegebn und dazu gibt es, wie sollte es auch anders sein, frisches Popcorn. Das optisch trist wirkende Herbstwetter dieser Tage ist selbstredend auch mit uns abgesprochen, damit einem gemütlichen Abend auf Tante Zielonas Sofa´s auch wirklich nichts entgegensteht. Kommt vorbei und schmatzt nicht zu laut. Wir freuen uns auf Euch!

Die Sektion Grünberg der Hedonistischen Internationale lädt jeden 2. Donnerstag im Monat zur Hedobar ins Zielona Gora.

Donnerstag 12.04. 21:00
Zielona Gora
Grünberger Str. 73
10245 Berlin


Berlin: Autonome Volxfront Prenzlauer Berg ruft zum Protest am 30. März gegen Mauerparkbebauung

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
Liebe Schwestern, liebe Brüder,

die Sektion Autonome Volksfront Prenzlauer Berg (A.V.PB.) ruft zum PROTEST gegen die Bebauung des Mauerparks auf.

Bitte diesen Termin unbedingt vormerken, unser aller Teilnahme ist entscheidend:

Am 30. März 2012 von 17:30-21:00 Uhr wird das Thema Mauerpark EXKLUSIV in einer Sondersitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung in der BVV Berlin-Mitte* besprochen.

....

Wir alle kennen Ihn, fast alle nutzen ihn und das soll auch so bleiben: unser Mauerpark.

Für die meisten ist es das sonntägliche Festivalfeeling, das den Park so interessant macht, für andere nur der Flohmark. Für viele Anwohner aber ist er auch unter der Woche, fernab vom Touristrom, ein wichtiges Naherholungsgebiet.

Zuviel wurde dem Prenzlauer Berg schon genommen, was ihn einst ausmachte. Viele haben den Prenzlauer Berg schon aufgegeben. Und genau da liegt das Problem. Wenn wir jetzt auch noch das allerletzte bisschen urbane Kultur in Prenzlauer Berg verkaufen, dann gibt es wirklich nichts mehr. Dann haben auch alle Recht, die sagen: "Der Prenzlauer Berg ist verloren".

Aber auch nur weil es keinen Protest gibt, weil wir es mit uns machen lassen! 

Wer wegschaut, stimmt zu! Wer weghört, stimmt zu! Wer nicht protestiert, stimmt zu!

Darum sollte man wenigstens bei dieser Sache Solidarität zeigen und zeigen, dass es Menschen gibt, die den Park nutzen und brauchen und dafür Protestieren und dass dies auch Menschen tun, die den Park vielleicht überhaupt nicht nutzen, sich aber trotzdem aus Solidarität beteiligen!!!

Und das geht am besten vor ORT bei den Entscheidungsträgern.

Also kommt alle am Freitag zur BVV Mitte Sondersitzung und sprecht Euch mit Eurer Teilnahme gegen eine Bebauung des Parks aus.

Treffpunkt ist Freitag, 30.3. ab 17 Uhr vor dem Kino International (U Bhf. Schillingstraße)

Kommt Zahlreich
Kommt bunt
Kommt Laut

Bringt Schilder, Transpis, Decken, Gießkannen, Topfblümchen, Seifenblasen, Federballspiele, Trommeln, etc.mit
Machen wir den BVV Saal zum PARKersatz!!!

wir sehen uns
Sektion A.V.PB.

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*ACHTUNG Ort: BVV-Saal im Rathaus Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin Plan HIER U-Bhf. Schillingstr., Bus und Tram Mollstr./Otto-Braun-Str. (NICHT in der Parochialstrasse!)

.....
Foto: (CC-BY) chargrillkiller@Flickr


Sektion Geschlecht-Gut unterstützt Aktionsbündnis Alex!

Die elfjährige Alex wurde mit den äußerlichen Geschlechtsmerkmalen eines Jungen geboren, fühlt sich aber als Mädchen. Ein Berliner Jugendamt und Ärzte der Charité möchten sie deshalb zwangsweise in die Psychiatrie stecken.
Klingt wie ein schlechter Witz aus vorsintflutlichen Zeiten?
Stimmt. Leider ist es aber die Realität.
Sich da auf den behördlichen Gang der Dinge zu verlassen, die schon rechtzeitig merken werden, dass das Kind nicht in die geschlossene (!) Psychiatrie gehört, wird nichts nützen.
Wir finden es deshalb wichtig, dass sich mehr Menschen für die Anerkennungsschwierigkeiten von Transsexuellen und den immer mal wieder auftauchenden Irrsinn von Zwangseinweisungen interessieren und unterstützen deshalb den Aufruf des Aktionsbündnis ALEX.
Niemand sollte dazu gezwungen sein, sich auf eines der beiden Geschlechter, die im Angebot sind zu beschränken/festzulegen. Ebenfalls sollte kein Mensch, dessen psychologisches und biologisches Geschlecht nicht übereinstimmen, stigmatisiert, diskriminiert oder gar pathologisiert werden.
Geschlechtsidentität ist ein Recht, keine Krankheit!
Kommt alle zur Solidaritätskundgebung am Montag, 26.03.12 um 15 Uhr vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Bernhard-Weiß-Str.6, 10178 Berlin-Mitte, S/U Alexanderplatz

http://bewegung.taz.de/termine/zwangspsychiatrisierung-von-alex-sofort-s...
http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-intersexualitaet.pdf
http://www.freie-radios.net/46725


Hedobar im Exil am 08.03.2012 ab 20 Uhr

Liebe Freunde des hedonistischen Umherschweifens,

Der Frühling ist da, der Weltkongress naht, die Vorfreude steigt!
Um diese Gesamtsituation deutlich zu unterstreichen gibt es anlässlich der Hedobar im März ein besonderes Schmankerl: Die Hedobar im Exil. Zusammen mit unseren langjährigen Verbündeten gibt es deshalb ab 20 Uhr leckeres Essen - diesmal in einer anderen Location...

Auflerdem möchten wir den Abend nutzen, um Infos über den diesjährigen Dritten Weltkongress der Hedonistischen Internationale zu verbreiten und den Kongress mit Euch gemeinsam zu erarbeiten.

Wir laden dazu ganz besonders herzlich alle interessierten Personen und Gruppen ein, die Lust haben, sich dieses Mal bei der Planung, Organisation und Durchführung des Kongresses tatkräftig einzubringen. Und zwar mehr als in den Vorjahren. Mit Euren Ideen, Eurer Tatkraft, Eurer Freude und Kreativität.

Kommt vorbei und nutzt die Gelegenheit, den Kongress zu bereichern. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und eine fruchtvolle Zusammenarbeit mit Euch.

.....
HedoBar im Exil


Dritter Weltkongress der Hedonistischen Internationale - Call for Proposals/Actions

Juni 2012: Der dritte Weltkongress der Hedonistischen Internationale

Aktuelle Infos:
worldcongress.hedonist-international.org

Die Hedonistische Internationale versteht sich nicht als Organisation, sondern als Idee, mit der Menschen experimentieren und Politik machen können. Ein Manifest, das in mehr als 15 Sprachen übersetzt ist, bildet dabei den Handlungsrahmen. Wer sich mit dem Manifest identifiziert und mehr darüber verbreiten und/oder erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, sich am 3. Weltkongress der Hedonistischen Internationale zu beteiligen!

Macht mit!

Damit der Kongress eine spannende, bunte, anregende, freudvolle Veranstaltung wird, braucht er eure Kreativität und Energie. Je mehr Menschen sich an seiner Vorbereitung beteiligen, desto vielfältiger werden die Themen und Aktionen sein, die uns am ersten Juniwochenende erwarten!

Mittlerweile gibt es etwa 60 Sektionen in verschiedenen Ländern, die sich der Idee angeschlossen haben und alle auf ihre Weise Politik mit Spaß verbinden. Die Hedonistische Internationale hat 2010 in Kaulitz und 2011 in Riebau ihre ersten beiden Weltkongresse veranstaltet. Vom 31.05.-04.06.2012 (Donnerstag- Montag) soll nun der 3. Weltkongress der Hedonistischen Internationale stattfinden. Er soll vier Tage lang Menschen aus vielen Ländern zusammenbringen, ihre Vernetzung fördern und neue Perspektiven des Protests eröffnen.

Ein Kongress, der Politik und Spaß verbindet

Dabei werden theoretische Fundamente diskutiert, neue Aktionsformen erprobt, zukünftige gesellschaftliche Konflikte erörtert, alternative Möglichkeiten politischer Intervention debattiert und gezeigt, wie wir schon hier und jetzt das schöne Leben haben können. Das Kongressprogramm orientiert sich an den drei Themensträngen Protest, Party, Action.
Wie ihr euch beteiligen wollt, steht euch frei.

  • Wollt ihr einen Teil des Kongresses (einen Raum, einen Tag, ein paar Stunden, ein Thema, ...) eigenständig organisieren?
  • Wollt ihr anderen zeigen, wie man leckere Wildkräuter erkennt, steptanzt oder Kindern das Schwimmen beibringt?
  • Könnt ihr Bühnen bauen, Feuer spucken oder erklären, was es mit dem internationalen Finanzsystem auf sich hat?
  • Kennt ihr nigerianische Freiheitsaktivistinnen, chilenische Schlangenmenschen oder bhutanische Glücksexperten?

Schreibt uns an kongress ///ett/// hedonist-international ///punkt ///org!

Wichtig bei allen Vorschlägen ist: Auf dem Kongress verdient niemand Geld. Es geht darum, zu informieren, Wissen zu vermitteln, miteinander zu kochen, Sport zu treiben und zu feiern. Auf entstehenden Unkosten sollt ihr natürlich nicht sitzenbleiben müssen. Welche Finanzierungsmöglichkeiten es dafür geben soll, darüber diskutieren wir derzeit. Vorschläge und Mitarbeit zu diesem Thema sind natürlich auch willkommen!


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